Schwerpunkte

Reportage

04.07.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein neues Baugebiet auszuweisen birgt einige Tücken. Das erfuhren die Unterensinger nun im Fall der „Mittleren Braike“. Die Oberflächenentwässerung erwies sich als kniffelige Aufgabe.

UNTERENSINGEN (bg). Tiefbauingenieur Siegbert Spies erläuterte dem Gemeinderat den Sachverhalt: Bei neuen Baugebieten dürfen Abwasser und Niederschlagswasser nicht gemeinsam abgeleitet werden. Also wohin damit? Gründächer und andere Retentionsflächen wie ein offenporiger Straßenbelag, in dem das Wasser versickern kann, sollen die Niederschläge in der Fläche halten. Außerdem müsste ein zweites Kanalsystem geschaffen werden.

Beim Landratsamt wurden mehrere Konzepte eingereicht, immer mit der Befürchtung, die vorschriftsgemäße Oberflächenentwässerung könnte das Baugebiet unverhältnismäßig teuer, wenn nicht unmöglich machen. Denn eine Entwässerung in den Neckar, womöglich mit Hilfe von Pumpen, wäre sehr kostspielig, bei einer Entwässerung in den Baggersee müssten zahlreiche Umweltbehörden einbezogen werden. Einfach versickern lassen sei wegen des hohen Grundwasserspiegels nur schwer möglich.


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