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Fröhlicher Besuch aus dem Jenseits

25.10.2021 05:30, Von Andrea Sosa Cabrios — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hast du schon vom Tag der Toten gehört? Das ist eine Tradition, die aus dem Land Mexiko stammt. Am 1. und 2. November ist dort eine Menge los. Es wird bunt und wild.

Catrina ist eine berühmte Figur in Mexiko. Der Maskenbildner Martín Ortiz hat eine Frau so geschminkt.
Catrina ist eine berühmte Figur in Mexiko. Der Maskenbildner Martín Ortiz hat eine Frau so geschminkt.

Der Name mag gruselig klingen. Doch der „Día de Muertos“ oder Tag der Toten ist tatsächlich eine schöne Feier im Land Mexiko. Viele Menschen dort glauben, dass unsere Familienmitglieder uns nicht für immer verlassen, wenn sie sterben. Stattdessen kommen die Seelen etwa von Oma oder Opa einmal im Jahr zurück zu Besuch. Dann will man sie wirklich nett empfangen. Das gehört dazu:

Bunte Altäre: In Häusern und Wohnungen wird ein Tisch besonders geschmückt, zum Beispiel mit Krepppapier, Blumen, Fotos, Kerzen und religiösen Zeichen. Das ist vor allem bei den Nachfahren der ersten Bewohner von Mexiko üblich. Auf diesen Altar stellt man die Lieblingsspeisen und Lieblingssachen der Toten, damit sie die wieder genießen können. So ist der Glaube. Wenn die Seele eines Kindes erwartet wird, werden auch seine beliebtesten Spielzeuge hingelegt.

Orange Blumen: Der Duft der Cempasúchil-Blumen zusammen mit dem Licht der Kerzen soll den Seelen helfen, den Weg nach Hause zu finden.

Die Gräber werden ebenfalls mit diesen orange leuchtenden Ringelblumen geschmückt. Zudem werden sie in Straßen und Parks gepflanzt. Im Animationsfilm „Coco“ sind sie auch zu sehen. Der Film ist vom mexikanischen Tag der Toten inspiriert.

Totenbrot: Nicht nur die Verstorbenen bekommen Köstlichkeiten. Die Lebenden können sich Pan de Muerto in der Bäckerei kaufen, ein süßes Hefegebäck. Das Brot ist mit gekreuzten Teigstreifen verziert, die stellen Knochen dar.

Zuckerschädel: Bunt verzierte Schädel aus Zucker und Schokolade sind Teil der Deko. Aber man kann sie auch essen. Manchmal bekommt man sie geschenkt, und zwar mit dem eigenen Namen auf der Stirn geschrieben. Das sollte man aber nicht übelnehmen!

Make-up: Verkleidung und geschminkte Gesichter mit bunten Totenkopf-Motiven sind jetzt häufiger zum „Día de Muertos“ zu sehen, sogar in Deutschland. Das gehört nicht zur ursprünglichen Tradition, ist aber im Ausland und bei Touristen sehr beliebt.

Parade: Seit einigen Jahren gibt es vor dem Tag der Toten eine Parade in Mexiko-Stadt. Riesige Skelette, buntgeschmückte Festwagen und Akrobaten ziehen mit Musik durch die Hauptstadt des Landes.

Die Idee stammt allerdings aus dem James-Bond-Film „Spectre“. Nach einer Corona-Pause wird die Parade in diesem Jahr wieder stattfinden. Dann soll auch an die Opfer der Krise erinnert werden.

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