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Die Ekel-Grimasse

13.09.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wenn wir etwas ekelig finden, reagieren wir darauf. Man sieht es zum Beispiel an unserem Gesicht. „Es gibt einen typischen Ekel-Ausdruck“, sagt die Expertin Sonja Rohrmann. Weil wir das Gesicht verziehen, kann man es auch eine Ekel-Grimasse nennen.

Bei Ekel heben wir die Oberlippe an. Der Mund ist leicht geöffnet, dabei wird oft die Zunge rausgestreckt. „Das ist, als wenn man versucht, etwas, was man schon im Mund hat, wieder loszuwerden“, sagt Frau Rohrmann. Häufig kommt dazu dann noch ein Laut wie „Bäh!“ oder „Iiiih!“.

Gleichzeitig wird die Nase gerümpft. Dadurch verschließen wir die Nasenlöcher und können ekelige Gerüche nicht mehr wahrnehmen. Aus dem gleichen Grund machen wir auch die Augen zu oder gucken weg. „Man versucht, sich von den Ekelreizen abzugrenzen“, sagt Sonja Rohrmann. dpa

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