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Auf der Suche nach dem Steinkrebs

17.09.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Austrocknende Flussläufe sind ein Problem für die kleinen Tiere.

Ein Mann hält einen Steinkrebs im hessischen Rimbach in die Kamera. Der Steinkrebs ist in ganz Europa selten.  Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
Ein Mann hält einen Steinkrebs im hessischen Rimbach in die Kamera. Der Steinkrebs ist in ganz Europa selten. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

LANDAU. Steinkrebse leben in kühlen Bächen. Sie sind wichtig für die Umwelt. Sie reinigen das Wasser, indem sie Aas und Pflanzen fressen.

Doch wenn es länger heiß ist, trocknen Flussläufe zunehmend aus. Hinzu kommen Krankheiten, die andere Krebsarten eingeschleppt haben. Daher sind die Steinkrebse bedroht.

Die Tiere sind in ganz Europa selten. Nun versuchen Forscherinnen und Forscher im Bundesland Rheinland-Pfalz, die Krebse aufzuspüren. Dafür untersuchen sie zum Beispiel das Wasser. Sie hoffen, dort winzige Spuren der Steinkrebse zu finden.

Außerdem wollen die Forscherinnen und Forscher an anderen Orten Eier der Tiere einsammeln. Ein Weibchen trägt rund 50 Eier unter seinem Schwanzfächer. Solche Eier kämen dann in eine Brutmaschine. Durch die Maschine ist die Zahl der schlüpfenden Steinkrebse meist viel höher als in der Natur.

Die kleinen Steinkrebse wollen die Forscher dann in der Natur aussetzen und in geeigneten Gebieten wieder ansiedeln. dpa

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