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Bundestagskandidaten diskutierten bei Mobil ohne Auto über Klima- und Umweltschutz

20.09.2021 05:30, Von Peter Dietrich — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fünf Bundestagskandidaten diskutierten bei „Mobil ohne Auto“ über Klima- und Umweltschutz. Dass in Sachen Klimaschutz dringend etwas passieren muss, darüber waren sich die fünf Bundestagskandidaten Renata Alt (FDP), Matthias Gastel (Grüne), Michael Hennrich (CDU), Hüseyin Sahin (Die Linke) und Dr. Nils Schmid (SPD) einig. Bei den Wegen und Maßnahmen zum Ziel liegen sie aber teils deutlich auseinander.

Bei „Mobil ohne Auto“ diskutierte Moderator Eckhard Rahlenbeck (rechts) mit (von links) zwei Experten der Umweltverbände und den Bundestagskandidaten des Wahlkreises Nürtingen Michael Hennrich, Renata Alt, Nils Schmid, Matthias Gastel und Hüseyin Sahin.  Foto: pd
Bei „Mobil ohne Auto“ diskutierte Moderator Eckhard Rahlenbeck (rechts) mit (von links) zwei Experten der Umweltverbände und den Bundestagskandidaten des Wahlkreises Nürtingen Michael Hennrich, Renata Alt, Nils Schmid, Matthias Gastel und Hüseyin Sahin. Foto: pd

NÜRTINGEN. Wer darf zuerst etwas sagen? Der Moderator Eckhard Rahlenbeck ließ das Los entscheiden, Michael Hennrich zog die „1“ und nahm es als gutes Omen für die Wahl am nächsten Sonntag. „Ich glaube, dass dieses Jahr beim Thema Klima ein Wendejahr ist“, eröffnete er die Diskussion. Die Ereignisse im Ahrtal, in Kalifornien und anderswo hätten das Bewusstsein der Menschen verändert – auch in Kreisen, zu denen der Klimawandel bisher nur schwierig zu transportieren war. Ein Allheilmittel gebe es bei diesem Thema nicht, weder Innovationen noch Verbote. „Wir brauchen einen vernünftigen Mix.“ Die Zukunft liege in den regenerativen Energien, doch für eine Übergangszeit genügten diese nicht. Zuerst aus der Atomenergie, dann aus der Kohle auszusteigen, hält Michael Hennrich für einen Fehler: „Wir hätten die Reihenfolge umdrehen sollen.“ Er regte an, jedem Bürger ein CO2-Kontingent zu geben, dann könne dieser selbst entscheiden, was ihm wichtig sei – die Ernährung, seine Reisen? „Das Bewusstsein, dass sich was ändern soll, ist bei allen angekommen“, schließt Renata Alt aus ihren vielen Gesprächen mit Unternehmen im Wahlkreis. Aber Deutschland müsse auch seine Wettbewerbsfähigkeit erhalten, sonst werde China zum lachenden Dritten. „Das Klima der Welt wird nicht nur am Neckartor gerettet.“ Die Stromversorgung brauche Zuverlässigkeit: Wenige Sekunden Unterbrechung genügten, um in einer CNC-Fertigung die ganze aktuelle Produktserie wegwerfen zu müssen.


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