NTZ+ Paulas Nachrichten

Viele kamen – und einige blieben

Was ist, wenn es viel zu viel Arbeit gibt? Dann braucht man Hilfe. So war es auch in der Bundesrepublik Deutschland vor etwa 60 Jahren. Die Hilfe kam aus dem Ausland. Wir beantworten einige Fragen dazu.

Eine Gruppe italienischer Gastarbeiter 1962 in Wolfsburg beim Kauf von Spaghetti. Die Bundesrepublik Deutschland brauchte Hilfe, denn es gab nicht genug Arbeitskräfte. Hilfe kam aus dem Ausland. Fotos: Hans Heckmann/dpa
Ein italienischer Gastarbeiter (rechts) mit seinem deutschen Kollegen bei Arbeiten an einem VW Käfer im Volkswagenwerk in Wolfsburg im Jahr 1962.

WOLFSBURG. In der Stadt Wolfsburg planen die Menschen eine Feier. Sie wollen daran erinnern, dass vor 60 Jahren viele Menschen aus dem Land Italien zu ihnen gekommen sind. In Wolfsburg sitzt nämlich eine bekannte Autofirma. Die Menschen aus Italien wurden damals nach Deutschland eingeladen, um für diese Firma zu arbeiten.

Wieso wurden Menschen aus dem Ausland zum Arbeiten nach Deutschland geholt?

Vor vielen Jahren gab es in der Bundesrepublik Deutschland plötzlich ziemlich viel Arbeit. Fachleute nennen das auch das Wirtschaftswunder. Aber es gab nicht genug Menschen, die die Arbeit hätten erledigen können. Deswegen fragte die deutsche Regierung damals Menschen in anderen Ländern, ob sie in der Bundesrepublik arbeiten wollen. Das klappte gut. Es kamen insgesamt 14 Millionen sogenannte Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter aus den Ländern Italien, Spanien und der Türkei. Sie stellten etwa verschiedene Güter in Fabriken her oder arbeiteten im Bergbau.

Warum wurden sie Gastarbeiter genannt?

Das Wort besteht aus zwei Wörtern: Gast und Arbeiter. Ein Fachmann sagt: „Sie wurden Gastarbeiter genannt, weil es eigentlich vorgesehen war, dass sie nach zwei Jahren wieder zurückgehen.“ ...

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