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Licht gefährdet junge Sturmvögel

Die seltenen Tiere leben auf der Südinsel von Neuseeland

Zur Rettung der bedrohten Seevogelart macht die Gemeinde Punakaiki in den nächsten Wochen die Lichter aus. Foto: Bruce Stuart-Menteath/Westland Petrel Conservation Trust

(dpa) Sturmvögel leben tagsüber auf dem Meer. Nur in der Dämmerung und nachts kommen sie an Land. Das ist auch so in einer kleinen Gemeinde in Neuseeland. Der Ort heißt Punakaiki und liegt auf der Südinsel des Landes.

Dort in der Nähe brütet in einem Wald der sehr seltene Westland-Sturmvogel. Es ist sein einziger Brutplatz. Dieser Vogel ist braunschwarz gefärbt und fast so groß wie eine Silbermöwe. Er ist ein hervorragender Flieger, nur an Land wirkt er eher plump. Dorthin zieht es die Vögel, um zu brüten und die Jungen großzuziehen. Doch mit dem Licht an Land haben vor allem Jungvögel manchmal Probleme bekommen. Denn werden sie flügge, kann sie das Licht der Laternen blenden. Schlimmstenfalls macht so ein Vogel dann eine Bruchlandung und verletzt sich. Zudem fällt es Sturmvögeln schwer, vom Boden aus einfach wieder abzuheben. Um den Tieren zu helfen, will der Ort jetzt in der Brutzeit die Laternen nachts ausschalten. Das teilten die Behörden dort mit.

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