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Gesetz soll Elefanten schützen

Weil Menschen ihre Stoßzähne wertvoll finden, müssen auf dem Kontinent Afrika jedes Jahr viele Elefanten sterben. In Europa werden neue Regeln eingeführt.

Elfenbein: Dieses Wort klingt irgendwie geheimnisvoll. Dabei meint man damit nicht etwa die Beine von kleinen fliegenden Fabelwesen. Als Elfenbein bezeichnet man ein Material, aus dem die Stoßzähne von Elefanten sind. Schon lange wurde Elfenbein von Menschen verwendet. Aus dem Material wurden Figuren geschnitzt oder etwa Klavier-Tasten hergestellt. Mit frischem Elfenbein zu handeln, ist bei uns schon länger verboten. Ab nächster Woche gelten in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern noch strengere Regeln.

Denn die Faszination von uns Menschen für die Afrikanischen Elefanten kann für die Tiere zur Bedrohung werden. „Um an diese Elfenbein-Stoßzähne heranzukommen, müssen die Tiere getötet werden“, erklärt die Biologin und Naturschützerin Daniela Freyer. Sie sagt: Schätzungsweise 20 000 bis 30 000 Elefanten würden jedes Jahr verbotenerweise wegen ihrer Stoßzähne getötet. „Das ist die größte Bedrohungsursache für Afrikanische Elefanten.“ Durch die neuen Regeln wird der Handel mit Elfenbein nun grundsätzlich verboten. Ausnahmen gibt es zum Beispiel für Museen, die Ausstellungsstücke mit Elfenbein restaurieren möchten. Ohne Genehmigung soll ...

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