Weihnachtsgrüße

New York im Lichterglanz ist einzigartig

24.12.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sarah Maisch verbringt ein Auslandssemester im Big Apple und erlebt eine Zauberwelt

Sarah Maisch ist dankbar für ihren New-York-Aufenthalt.

Schon als frühmorgens am Flughafen auf der Flugtafel „New York City“ stand, pochte mein Herz. Ich hätte mir niemals träumen lassen, in dieser fantastischen Stadt studieren und leben zu dürfen. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht und es schon fast fünf Monate her ist, dass ich mich von meiner Familie und meinen Freunden verabschiedet habe. Seit August verbringe ich nun hier in den USA mein Auslandssemester am Fashion Institute of Technology (FIT) und lebe in einem Studentenwohnheim direkt in Manhattan.

Nachdem ich eine Woche Zeit hatte, sowohl die Stadt als auch meine Uni zu erkunden, gingen auch schon die Vorlesungen los. Gleich zu Beginn stellte sich heraus, dass man die Kurse am FIT nicht ansatzweise mit den Kursen in Deutschland vergleichen kann. Was die Klausuren angeht, wird in Amerika einiges mehr erwartet. In jedem Kurs hatte ich zu Beginn ein Quiz, nach der Hälfte ein Midterm und am Ende das Final. Zusätzlich hatte jedes Fach zeitaufwendige und regelmäßige Abgaben, Projekte oder das Organisieren und Umsetzen einer Runway Show.

Ein Highlight meines Auslandssemesters war im September die New York Fashion Week. Ich hatte mich dort als Volunteer an der Uni beworben und wurde tatsächlich auch genommen. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie hektisch alles hinter den Kulissen ist mit all der Presse, Kamerateams, Visagisten und Models.

Neben dem Studium hatte ich natürlich auch Zeit, New York aus allen Blickwinkeln zu betrachten und alle nur vorstellbaren Touristen-Attraktionen abzuklappern: das Empire State Building, das ich jeden Tag aus dem Fenster betrachten konnte, den Times Square mit den riesigen Werbeplakatbildschirmen und mit Menschenmassen, die Brooklyn Bridge, Liberty Island, Ground Zero oder den Central Park mit seinen vielen Seen. Um jedoch nicht nur in New York festzuhängen, reiste ich während des Semesters nach Miami, Boston und Washington. Ein weiteres Highlight war dann im November Thanksgiving und die Macy’s Thanksgiving Day Parade. Alles war so typisch amerikanisch und dann war es endlich so weit. Als Thanksgiving vorüber war, klangen aus dem Radio schon die Weihnachtslieder. New York erstrahlte im Lichterglanz!

Die Stadt war kaum wiederzuerkennen. Ich war hautnah dabei, als der größte Weihnachtsbaum der Welt am Rockefeller Center in vollem Glanz erstrahlte. Neben den kleinen Weihnachtsmärkten am Central Park und Union Square war überall schon die Vorfreude auf Weihnachten zu spüren. Die Straßen füllten sich mit noch mehr Touristen, die sich dieser Zauberwelt auch nicht entziehen konnten. Es war eine wundervolle Zeit, die ich in meinem Leben nie mehr vergessen werde.

Zu Beginn des Semesters habe ich mir Sorgen gemacht, ob meine Englischkenntnisse und mein Fachwissen ausreichen. Am Ende des Semesters konnte ich erleichtert feststellen, dass das Studieren an einer amerikanischen Universität mit viel Fleiß keineswegs unmöglich ist. Sprachlich und fachlich konnte ich am FIT sehr viel lernen und auch menschlich bringt ein solcher Aufenthalt einen sehr viel weiter. Ich würde jeder Zeit wieder solch eine Chance wahrnehmen. Auf diesem Wege danke ich vor allem meinen Eltern und meiner Familie, die mir das Semester überhaupt ermöglicht haben.

Mein Abenteuer endet genau heute am 24. Dezember und ich bin sozusagen das Weihnachtsgeschenk für meine Familie und meine Freunde.

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Start in das kommende Jahr 2015!

 

Viele Grüße Sarah Maisch

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