Weihnachtsgrüße

In der Stadt der Liebe und der Lichter

24.12.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Annika Glaser erlebt in Paris viel Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft

Seit circa vier Monaten lebe ich schon hier in dieser wundervollen Stadt und arbeite in einem Museum im Zentrum von Paris, zwischen der Seine und den Champs-Élysées. Mein Arbeitsweg führt mich jeden Morgen und Abend ein kleines Stück über diese Prachtstraße und seit einigen Wochen hängt immerzu der Duft von „vin chaud“, süßem Gebäck und verschiedensten Spezialitäten aus aller Welt in der Luft. Auch wenn dieser Weihnachtsmarkt nicht einmal annähernd solch eine schöne Stimmung wie der Nürtinger oder Esslinger Weihnachtsmarkt verbreitet, ist es sehr schön, aber auch sehr amüsant, die Straße entlangzuschlendern. Wer hat denn auf einem Weihnachtsmarkt schon mal eine Geisterbahn mit Zombies in Weihnachtsmannkostümen gesehen? Oder die Musik aus den Boxen gehört und sich eher wie in einer Disko als auf einem Weihnachtsmarkt gefühlt? Es ist auf jeden Fall eine Erfahrung wert!

Doch Paris wird nicht umsonst auch „Die Stadt der Lichter“ genannt. In der ganzen Stadt wird durch Lichterketten und den erleuchteten Eiffelturm eine vor- weihnachtlich gemüt- liche Stimmung verbreitet. Natürlich sind die schlimmen Ereignisse des 13. Novembers hier nicht vergessen und zeigen noch deutliche Auswirkungen. Dennoch, oder viel- leicht auch eher genau deswegen, spürt man hier viel Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft.

Das Leben geht weiter und man genießt es und die Weihnachtszeit im Kreise seiner Freunde und Familie. Auch ich werde die Weihnachtsfeiertage zu Hause bei meiner Familie

feiern. Mit dem TGV ist

man dann sehr schnell

wieder zurück im „Ländle“.

Ich wünsche allen ein

gesegnetes und friedli-

ches Fest im Kreise ihrer

Lieben und dann bald

einen guten Rutsch ins

neue Jahr!

 

Weihnachtsgrüße aus aller Welt