Weihnachtsgrüße

Festtage bringen neue Erfahrungen

24.12.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nikola Wohlhaupter fährt von Kalifornien für die Feiertag nach Utah

Nikola Wohlhaupter verbringt ein Auslandsschuljahr in Kalifornien und fühlt sich in seiner Gastfamilie wohl.

Ich bin seit August in den USA und verbringe dort mein Auslandsjahr. Um genauer zu sein, befinde ich mich im sonnigen Kalifornien nahe der Hauptstadt Sacramento und besuche dort die elfte Klasse einer öffentlichen High School. Am 12. August habe ich Deutschland von Frankfurt aus mit gemischten Gefühlen verlassen, aber nachdem ich jetzt seit knapp vier Monaten hier bin, kann ich sagen, dass ich nichts bereue.

Ein Schuljahr im Ausland zu absolvieren war die beste Entscheidung, die ich jemals getroffen habe und ich kann es jedem nur empfehlen, ganz egal in welchem Land. Es ist die einmalige Gelegenheit, die man so schnell nicht wieder bekommt, ein Land und die Leute so gut und über einen doch recht langen Zeitraum kennenzulernen. Bei mir ist es gerade Ende November und ich habe mein erstes großes Fest hinter mir, Thanksgiving. Man muss dabei wissen, dass es sich bei Thanksgiving um das wichtigste Fest der Amerikaner innerhalb eines Kalenderjahres handelt. Es hat eine weitaus größere Bedeutung als Ostern oder Weihnachten bei uns in Deutschland. Im Voraus war ich super aufgeregt, weil es etwas ganz anderes ist und man das aus Deutschland gar nicht kennt.

Ich habe mit meiner Gastfamilie Thanksgiving nicht in Kalifornien verbracht, sondern in Utah bei Verwandten. Es war mit einer längeren Fahrt von rund zehn Stunden verbunden, aber diese war es wert, ich hatte wundervolle Tage und mein erstes Thanksgiving war einfach umwerfend. Als Nächstes steht nun schon Weihnachten vor der Tür, das ist ja auch eigentlich der Grund, warum ich die Zeilen an die Heimat schreibe. Wir werden wieder nach Utah fahren und mit dem Rest meiner Gastfamilie Weihnachten verbringen und ich werde wieder viel Neues erleben, das ich meiner Familie in Deutschland erzählen kann.

Ich wünsche auf diesem Weg allen Lesern frohe Weihnachten aus den USA, ganz speziell meiner Familie und meinen Freunden, die ich alle natürlich sehr vermisse, aber wir sehen uns ja alle schon bald wieder, denn in sechs Monaten ist mein Schuljahr im Ausland leider wieder zu Ende.

Nikola Wohlhaupter

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