Zusammenfassung

Dossier: Stuttgart 21

Vom Neubau der ICE-Strecke im Rahmen des Bahnprojekts Stuttgart 21 wird die Stadt Wendlingen heftig tangiert. Die Neubautrasse südlich der Autobahn überquert auf einer Brücke die B 313, den Neckar und die L 1250.

Abzweigend von der Neckartaltrasse der Bahn ist im Wendlinger Stadtteil Unterboihingen eine Güterzugeinschleifung in offener Tunnelbauweise vorgesehen, auf der Güterzüge aus Stuttgart statt über das Filstal dann über die Neubautrasse in Richtung Ulm fahren. Im Vorfeld wird der Bahnübergang in der Schützenstraße beseitigt, eine neue Unterführung der Bahntrasse von der Nürtinger Straße in die Heinrich-Otto-Straße gebaut. An einem Teil der Bestandsstrecke der Bahn werden Lärmschutzwände erstellt.

Im Verlauf der Neubautrasse müssen die Bohnackerhöfe weichen. Die zwei landwirtschaftlichen Anwesen liegen im geplanten Eingang zum eingleisigen Albvorlandtunnel. Die direkte Fuß- und Radwegverbindung von der Steigäckerstraße nach Oberboihingen wird neu trassiert. Am Oberboihinger Kreisel „Froschländer“ beginnt künftig der Tunnel der „Kleinen Wendlinger Kurve“. Sie ermöglicht die Einschleifung von Zügen aus Richtung Nürtingen über die Neubautrasse Richtung Flughafen.

In Wendlingen fürchtet man während der Bauzeit der Neubaustrecke eine starke Belastung durch die Abfuhr der anfallenden Erdmassen. Man rechnet mit bis zu 350 Lastwagen pro Tag.

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