Reportage

Leben und sterben lassen

01.10.2016, Von Horst Matrohs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Es ist schwer, einen lieben Menschen zu verlieren. Persönliche Betroffenheit (Trauer) und Todesanzeigen in den Zeitungen zeugen davon. Unerwartet oder nach einem erfüllten Leben mussten wir Abschied nehmen, ist zu lesen. Aber der Tod gehört zum Leben wie die Geburt.

Das Leben endet mit dem Tode. Die Natur kennt keinen anderen Weg und macht keine Ausnahmen. Es ist ein ewiges Werden und Vergehen. Das Wissen, einmal sterben zu müssen, hat wenig Platz im Alltag. Wer spricht schon gern über den Tod und das Sterben. Der Mensch will leben. Der Zeitpunkt des Todes ist im Voraus nicht berechenbar.

Hohes Alter und Gebrechen lassen ein baldiges Ende des Lebens ahnen. Ein sanftes Hinübergleiten in das Jenseits war meinen Großeltern beschieden; sie starben an Altersschwäche. Besuche beim Arzt oder Behandlungen im Krankenhaus hätten den Tod hinausgezögert; das war nicht angedacht.

Sie möchten den gesamten Artikel lesen ?

Sie sehen 35%
des Artikels.

Es fehlen 65%
Als Abonnent der Nürtinger Zeitung/Wendlinger Zeitung haben Sie automatisch Zugriff auf alle Artikel. Alle anderen benötigen einen gültigen kostenpflichtigen Zugangspass.
Melden Sie sich rechts oben auf der Seite bei Mein Konto entweder mit Ihrer AboCard-Nr. oder Ihren ntz.de-Zugangsdaten an.

Nur 3 Schritte für Neu-Kunden:
• Zugangspass wählen und auf "Auswählen" klicken
• E-Mail-Adresse und Passwort für neues Konto eingeben
• Bezahlen per PayPal
Tagespass
24 Std. für nur 1.20 €
Infos
Wochenpass
7 Tage für
nur 7.20 €
Infos
Monatspass
30 Tage für nur 25.00 €
Infos
Ich bin Abonnent oder ntz.de-Kunde und möchte mich einloggen.

Reportagen