Reportage

InfoDer Erste Weltkrieg – Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts

22.11.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

28. Juni 1914: Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz-Ferdinand in Sarajewo; gilt als Auslöser des Kriegs. 6. Juli 1914: Deutschland verspricht Österreich-Ungarn absolute Treue und Unterstützung – die sogenannte Blankovollmacht. 1. und 3. August 1914: Kriegserklärung Deutschlands an Russland und Frankreich. 4. August 1914: Kriegserklärung Englands an Deutschland. 5. bis 9. September 1914: Schlacht an der Marne. Endete mit Rückzug der deutschen Armee. 22. Februar 1915: Beginn des uneingeschränkten U-Boot-Kriegs. Februar bis Dezember 1916: Schlacht bei Verdun. Kostete 162 000 französischen und 100 000 deutschen Soldaten das Leben; fast 500 000 Mann wurden verwundet. Brachte keiner Seite bedeutende strategische Vorteile. Juli bis November 1916: Schlacht an der Somme. Französische Großoffensive gegen deutsche Stellungen. Ohne militärische Entscheidung. Mit über einer Million getöteten, verwundeten und vermissten Soldaten die verlustreichste Schlacht des Ersten Weltkriegs. 3. März 1918: Friedensvertrag von Brest-Litowsk. Separatfrieden zwischen Russland, Deutschem Kaiserreich und Österreich-Ungarn. 9. November 1918: Kieler Matrosenaufstand. Meuterei auf Schiffen der vor Wilhelmshaven ankernden Kaiserlichen Kriegsmarine. Weitete sich zur Novemberrevolution aus und führte zum Sturz der Monarchie in Deutschland. 11. November 1918: Um 5 Uhr morgens unterzeichnete Matthias Erzberger in einem Eisenbahnwagen in einem Wald nahe der nordfranzösischen Stadt Compiègne den Vertrag, der die deutsche Niederlage besiegelte. Ab 11 Uhr schwiegen die Waffen. 28. Juni 1920: Versailler Vertrag. Industrialisierung des Krieges: Tarnkleidung, Stahlhelm, leichte Maschinengewehre, Panzer, U-Boote, Jagdflugzeuge und 112 000 Tonnen tödlichen Giftgases markierten eine neue Art der Kriegsführung. Die Wirtschaft und Gesellschaft waren auf die Bedürfnisse des Krieges ausgerichtet. Am Ende gewannen die Mächte den Krieg, denen es besser gelang, Waffen und Munition zu produzieren.

Reportagen