Reportage

„In Eile, Frankreich kriegt Keile“

22.11.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Erste Weltkrieg war grausam. Im ersten Kriegsjahr gab es aber auch einige Ereignisse, die einen aus heutiger Sicht schmunzeln lassen. Bereits 1915 hatten die Menschen echte Sorgen. Von Sylvia Gierlichs

Der Erste Weltkrieg war tragisch. Fast 10 Millionen Tote und 20 Millionen verwundete Soldaten waren insgesamt in den nahezu viereinhalb Jahren dieses ersten technologisierten Krieges zu beklagen. Mit ein Grund: der 1905 vorgelegte sogenannte „Schlieffenplan“, den einst der Militärstratege Alfred Graf von Schlieffen ausgearbeitet hatte und der einen Zwei-Fronten-Krieg vorsah. Er war der einzige Aufmarschplan, der vorlag, und berücksichtigte nicht die Möglichkeit, dass Frankreich mittlerweile schwerer zu besiegen sein könnte.

Generalstabschef Helmuth von Moltke wollte so schnell wie möglich nach Frankreich vorstoßen und seinen Hauptangriff deswegen über Belgien führen, das damals neutral war. Sobald die Entscheidungsschlacht geschlagen war, so stellte es sich Kriegsstratege Moltke vor, sollten die deutschen Soldaten per Eilzug in den Osten gebracht werden, um die zaristische Armee ebenso schnell zu schlagen. Der Plan ging schief. Die „Praliné-Soldaten“ der belgischen Armee verteidigten ihr Land sehr geschickt Und die relativ schwachen Truppen im Osten hatten den Russen nichts entgegenzusetzen.

Berichte von der Front waren zensiert

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