Reportage

Gold und Schatten

08.12.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Faszinierendes Kiew: Unterwegs in der ukrainischen Hauptstadt – Von Gerald Stäbler

Die Perle der ukrainisch-orthodoxen Glaubensrichtung: das Höhlenkloster Lawra. Fotos: Stäbler

Prosaisch beschrieb der russische Schriftsteller Michail Bulgakov Kiew vor gut 100 Jahren mit den Worten „Es gibt keine schönere Stadt als Kiew“. Stolz, erhaben und voller Anmut, so haben die vielen goldenen Kuppeln ihren Platz in den Grünoasen zwischen den sieben Hügeln gefunden, in die man die eigentliche Stadt elegant integrierte. Über teils pflastersteinbewehrte Ausfallstraßen erreichen wir den prachtvoll wirkenden Kreschatik-Boulevard, der auf den Maidan, das geschundene Herz der Stadt, mündet. Die Rolle des Unabhängigkeitsplatzes ist bedeutungsschwer, schließlich befand sich hier der Siedepunkt der „Orangenen Revolution“, die 2004 zutiefst verärgerte und verunsicherte Menschen zu einer Reihe von durchweg friedlichen Kundgebungen und Protestaktionen auf die Straße trieb, da sie der beidseitigen Wahlmanipulationen müde geworden waren.


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