Reportage

Gambia: So arm und doch so gastfreundlich

09.02.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Aus dem Umfeld der Nürtinger Seegrasspinnerei informierte sich eine zehnköpfige Gruppe in Gambia über Hilfsprojekte – Von Julia Rieger und Christian Arndt

In acht bis 15 Metern Tiefe ist fast überall Wasser zu finden. Wasserschöpfen ist Mädchen- und Frauenarbeit. Solarbetriebene Brunnen sind ganz oben auf der Wunschliste, die von den beiden gewählten Volksvertretern Alpha Kahn und Habibou Bah geführt wird. Fotos: Rieger

Es ist abends um halb sieben. Die Dunkelheit ist schon hereingebrochen und wird durch das Fehlen der Straßenbeleuchtung und den Staub in der Luft noch verstärkt. Das Markttreiben geht weiter, manche holen sich frisch gebratenes Lammfleisch, da kommt der Anruf: der Vorsitzende des Mansa Konko Area Councils, Landing Sanneh, ist bereit, uns auch nach Dienstschluss zu sprechen, denn Partnerschaft mit Europa ist ihm besonders wichtig. Zwei Blocks weiter werden wir voller Spannung in das einstöckige Gebäude des Area Councils eingelassen. Sanneh empfängt uns im neonbeleuchteten Tagungsraum mit drei weiteren gewählten Vertretern des Kreisrats von Soma, einer Kleinstadt, etwa 100 Kilometer landeinwärts vom atlantischen Ozean, in Gambia, dem kleinsten und vielleicht ärmsten Land Afrikas.


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