Reportage

Die Anerkennung der Wahrheit als Lebensaufgabe

14.05.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Nürtinger Karl Gerber (1906–1983) gehörte zu den politisch Verfolgten des NS-Regimes. Sein Sohn Walter Gerber erinnert an einen Mann, der sich trotz unvorstellbarer Erlebnisse bis zum Ende treu blieb – Von Katja Eisenhardt

Walter Gerber mit einem Selbstporträt seines Vaters Fotos: eis

 

Ein Selbstporträt Karl Gerbers aus dem Jahr 1973

Karl Gerber wurde als Sohn einer armen Arbeiterfamilie im Juni 1906 in Nürtingen geboren. Welch Schicksal ihm viele Jahre später zwischen 1933 und 1945 in Zeiten der NS-Herrschaft bevorstehen sollte, ahnte damals niemand. Schon während seiner Schulzeit wurde Karl Gerber für seine überdurchschnittliche Intelligenz und Begabung zwar vom Lehrer gelobt, von den Mitschülern aber ausgegrenzt. „Heute würde man sagen gemobbt“, beschreibt Sohn Walter Gerber die damalige Situation seines Vaters, „er interessierte sich bereits im Alter von etwa acht Jahren für die große Weltliteratur.“

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