Reportage

Der Jakobsweg und Grötzingen

17.06.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Verlief der Pilgerpfad im Mittelalter durchs Städtle? Jürgen Gerrmann hat die Spurensuche aufgezeichnet

Die Jakobsmuschel findet sich gleich vier Mal auf der Brunnensäule neben der Grötzinger Stadtkirche.

Ein spiritueller Pfad ist zur Touristenattraktion geworden (manche sagen auch: verkommen): der Jakobsweg. Im Mittelalter suchten dort unzählige ihr Seelenheil, heute wollen Hunderttausende darauf zumindest Distanz zum Stress bekommen. Teilstrecken führen auch durch den Nürtinger Raum. Doch entsprechen die auch der historischen Route? Zwei Grötzinger zweifeln. Ingrid und Günter Klock, die sich mit Leidenschaft der Geschichte des Aichtals verschrieben haben, wollen einfach nicht glauben, dass die Pilger, die von Esslingen aus gen Santiago de Compostela in der spanischen Provinz Galizien strebten, den heutzutage ausgewiesenen Weg nahmen.

Die Brücke am Grötzinger Stadtrand (hier ein Archivfoto) gab es schon im 13. Jahrhundert.

Der sogenannte „Rothenburgweg“ führt nämlich von Denkendorf über Neuhausen auf den Fildern und die Lindenhöfe zur Oberensinger Höhe.

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