Reportage

„Das Tragen von Schusswaffen ist verboten“

10.11.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Morgen jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal. Was tat sich in dieser Zeit in Nürtingen? Von Sylvia Gierlichs

Das Gräberfeld von Verdun in Nordfrankreich: Etliche Nürtinger werden hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Foto: Haußmann

Die Frühjahrsoffensive gescheitert, die Lage an der Westfront wegen des Eingreifens der Amerikaner in den Krieg immer aussichtsloser – das war die Situation, in der die deutsche Militärführung sich im September 1918 gezwungen sah zu handeln, wenn sie nicht riskieren wollte, dass alliierte Truppen auf deutsches Reichsgebiet vordrangen. General Erich Ludendorff forderte die Reichsregierung auf, Verhandlungen über einen Waffenstillstand mit US-Präsident Woodrow Wilson aufzunehmen. Es sollte aber noch bis zum 8. November dauern, bis in einem Eisenbahnwagon im nordfranzösischen Compiègne die deutsche Delegation, angeführt von Staatssekretär Matthias Erzberger, der Delegation der Alliierten gegenübertrat.


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