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Wie wird gewählt?

07.09.2013, Von Markus Brinkmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Von der Stimmabgabe über die Auszählung zum Abgeordneten

In zwei Wochen ist es so weit: Am 22. September wählen die Deutschen den neuen Bundestag. In einer Serie erklären wir jeden Tag alles, was rund um die Wahl wichtig ist. Heute starten wir mit dem Wahlvorgang: Wie wird eigentlich gewählt?

Bei der Wahl des Bundestags treten verschiedene Parteien und ihre Politiker gegeneinander an. Mit Wahlplakaten und Handzetteln versuchen sie den Wählern zu zeigen, worum sie sich kümmern wollen. Dafür wollen die Politiker gewählt werden. Sie möchten im Bundestag als Vertreter für die Wähler wichtige Entscheidungen treffen.

Einige Wochen vor der Wahl bekommen alle Wahlberechtigten, also jeder Deutsche ab 18 Jahren, Post. Darin steht, wann er in welchem Wahllokal wählen darf. Das Wahllokal ist der Raum, in dem die Leute wählen. Das ist meistens eine Schule, ein Rathaus oder eine Turnhalle.

Am Tag der Wahl geht man dann dorthin und bekommt den Wahlzettel. Darauf darf jeder zwei Kreuze machen: Mit der ersten Stimme wählt man einen Politiker, mit der zweiten die Partei. Wie man gewählt hat, verrät man in aller Regel nicht - muss man auch nicht. Denn die Bundestagswahl ist eine geheime Wahl. Das heißt nicht, dass niemand davon etwas wissen darf oder das Ergebnis nicht bekanntgegeben wird. Sondern es bedeutet, dass man seinen Namen nicht auf den Wahlzettel schreibt. Niemand weiß also am Ende, welche Stimme von welchem Wähler kommt. Wenn man am 22. September keine Zeit hat, kann man trotzdem wählen. Und zwar per Briefwahl. Dazu lässt man sich den Wahlzettel nach Hause schicken. Den füllt man aus und schickt ihn zurück an das Wahlbüro. Allerdings wird der Brief erst am Abend der Wahl geöffnet. Genauso wie die Wahlzettel aus den Wahllokalen.

Die Wahllokale haben bis 18 Uhr geöffnet. Danach erst werden die Stimmen ausgezählt. Wenn alle Stimmen ausgezählt sind, steht das Ergebnis fest. Im Fernsehen werden immer die Zwischenstände präsentiert. Die Partei mit den meisten Stimmen schickt auch die meisten Politiker in den Bundestag. Außerdem stellt sie meistens auch den Bundeskanzler. Wenn eine Partei mehr als die Hälfte aller Politiker stellt, dann kann sie alleine regieren. Das ist in Deutschland aber noch nie passiert. Viel wahrscheinlicher ist, dass sich mehrere Parteien zusammenschließen. Das nennt man dann Koalition.

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