Paulas Nachrichten

Wie vor hundert Jahren

25.11.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bis zu minus vierzig Grad wird es am Südpol kalt – im Sommer. Und oft fegt über die Antarktis ein eisiger Wind. Trotzdem machen sich immer wieder Leute auf den Weg zum südlichsten Punkt der Erde. Vor hundert Jahren erreichte der erste Mensch den Südpol: Roald Amundsen. Er lieferte sich ein Wettrennen mit Robert Falcon Scott aus Großbritannien und gewann knapp. Genau hundert Jahre später kämpfen sich wieder Expeditionen durch Schnee und Eis. Fast 20 Gruppen wollen zum Südpol. Einige von ihnen verwenden zur Erinnerung an die ersten Entdecker fast genau die gleiche Ausrüstung wie früher. Andere benutzen das Tagebuch von Amundsen, um genau die gleiche Strecke zu laufen. Das Ziel sieht heute aber anders aus als früher: Vor hundert Jahren war dort eine weiße Wüste – so weit der Blick reichte. Überall nur fester Schnee, der aussah wie die Wellen von einem plötzlich erstarrten Meer. Heute steht dort ein riesiges Gebäude: die Amundsen-Scott-Südpolstation. Ganz in der Nähe ragt ein Pfahl aus dem Boden mit einer Metallkugel obendrauf. Der markiert exakt den Südpol.

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