Paulas Nachrichten

Wichtige Begriffe beim Skat

20.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Beim Skat gibt es besondere Begriffe. Wer richtig gut sein will, sollte sie draufhaben. Drei besonders wichtige sind Reizen, Stechen und Trumpfen. Und so funktionieren sie:

Reizen: Das steht am Anfang eines Spiels an. Wer am höchsten reizt, darf allein spielen – und damit auch allein Punkte sammeln, wenn er das Spiel gewinnt. Wer viele gute Karten hat, kann oft hoch reizen. Wichtig ist dabei zum Beispiel, welche Buben man auf der Hand hat und von welcher Farbe man besonders viele Karten besitzt. Dann muss man ein paar Zahlen addieren und multiplizieren und, und, und. Am Anfang ist das schwierig. Aber mit ein bisschen Übung klappt es recht schnell.

Stechen: „Einen Stich machen“ oder „stechen“ heißt: Du spielst die höchste Karte in einer Runde und darfst deshalb alle drei gespielten Karten behalten. Du legst sie verdeckt vor dir auf den Tisch und spielst die nächste Karte aus deiner Hand aus. Am Ende des Spiels werden alle gewonnenen Karten anhand ihrer Punkte zusammengezählt. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt. Die Punkte von Spielern, die zusammenspielen, werden dabei addiert.

Trumpfen: Besonders leicht macht man einen Stich, wenn man einen Trumpf spielen kann. Trümpfe sind höher als alle anderen Karten. Die höchste Trumpf-Karte ist Kreuz-Bube. Dahinter folgen die anderen Buben – in der Reihenfolge Pik, Herz, Karo. Und dahinter alle Karten einer Farbe, die der Alleinspieler zu Beginn des Spiels bestimmt. Wenn zum Beispiel Herz Trumpf ist, sticht die Herz-Acht die Pik-Dame. Ein Bube sticht aber die Herz-Acht. Und der Kreuz-Bube sticht alle anderen Karten.

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