Paulas Nachrichten

Wenn Mühlen klappern

11.06.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wenn man vor einer Mühle von früher steht, die gerade arbeitet, hört man oft ein klapperndes Geräusch. Das ist so bekannt, dass es sogar ein altes Volkslied dazu gibt. Es beginnt so: „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp, klapp“.

Aber warum machen Mühlen so viel Lärm? Eine Mühle ist eine riesige Maschine. Teile aus Holz und Stahl greifen ineinander und machen Geräusche. Wenn sich die Mühle gleichmäßig dreht, dann klappert sie also auch gleichmäßig. In der alten „Johanna“ hört man auch den Rüttelschuh. Dieses Gerät schüttelt das Getreide in den Getreidetrichter. Von dort rutscht es zwischen die Mahlsteine. Der Rüttelschuh verhindert, dass das Getreide ins Stocken gerät.

Ein erfahrener Müller kennt das Geräusch seiner Mühle in- und auswendig. Er kann am Klang seiner Mühle erkennen, ob etwas verstellt ist. Es könnte zum Beispiel ein Zahnrad verschoben oder ein Zahn davon abgebrochen sein. Oder die Stahlteile der Windrose sind nicht geschmiert und quietschen. Besonders gefährlich: Wenn kein Getreide zwischen den Mühlsteinen ist, dann knirscht es und der Stein kann brechen. Das alles kann ein guter Müller am Geräusch seiner Mühle hören.

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Gitarre spielen ohne Gitarre

Luftgitarristen auf der Bühne

Jemand macht auf einer Bühne wilde Bewegungen und trägt dabei ein Kostüm. Vielleicht spielt derjenige ja Luftgitarre. So nennt man es, wenn jemand ohne E-Gitarre E-Gitarre spielt. Es gibt sogar eine Weltmeisterschaft.…

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