Paulas Nachrichten

Wenn Igel Hilfe brauchen

27.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

So langsam wird es kühler draußen und viele Tiere bereiten sich auf den Winter vor. Igel etwa fressen sich ein dickes Fettpolster an. Davon zehren sie dann während ihres Winterschlafs.

Aber nicht jeder Igel schafft es, sich einen Speckgürtel anzulegen, zum Beispiel weil er krank ist. Wenn es kälter wird – etwa ab Oktober –, findet man manchmal Igel, die Hilfe brauchen. Experten raten: Weil diese Igel oft krank sind, sollte man sie zu einer Igelstation bringen, ins Tierheim oder zu einen Tierarzt. Solche Igel brauchen außerdem das richtige Fressen: Gut ist eine Mischung aus frischem Hackfleisch und Igel-Trockenfutter oder Garnelen-Schrot. In keinem Fall darf man ihnen Milch geben, warnen die Experten. Denn davon kriegen Igel Durchfall. Auch Katzenfutter oder Essensreste sind nichts für Igel.

Wenn man einen Igel selbst pflegen möchte, sollte er zuvor von einem Experten untersucht werden. Igel gehören nämlich zu den besonders geschützten Tieren, das sagt das deutsche Naturschutzgesetz.

Bei der Pflege ist zu bedenken, dass die Tiere am liebsten allein sind. Außerdem brauchen sie ein Gehege mit ausreichend Platz und ein Schlafhäuschen, das in einer ruhigen und kühlen Ecke steht.

Doch so drollig der neue Hausgenosse auch ist: Nach dem Gesundpflegen müssen die Tiere wieder freigelassen werden!

Paulas Nachrichten