Paulas Nachrichten

Wenn der Sonne eine Ecke fehlt

31.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am Freitag gibt es am Himmel ein besonderes Schauspiel: eine Sonnenfinsternis. Der Mond schiebt sich dabei ein Stück vor die Sonne. Allerdings wird man das von Deutschland aus nicht ohne Weiteres bemerken. Denn von hier aus sieht man nur eine teilweise Sonnenfinsternis. Das heißt, der Mond bedeckt nur ein kleines Stück der Sonne. Diese erscheint dabei nur in einer Ecke wie angeknabbert. Das wird so wenig sein, dass es nicht sichtbar dunkler wird.

Wer die Sonnenfinsternis sehen will, muss mit einer Spezialbrille gucken. Auf keinen Fall darf man mit bloßem Auge in die Sonne schauen! Das ist ganz wichtig, sonst können die Augen kaputtgehen. Auch eine Sonnenbrille oder irgendwelche anderen dunklen Dinge reichen nicht als Schutz. Viele Planetarien und Sternwarten bieten interessierten Sternenguckern ein Programm. So ab halb elf Uhr vormittags lohnt dort ein Blick zum Himmel. Vorausgesetzt, der Himmel ist nicht von Wolken verhangen. Am weitesten steht der Mond gegen 11.30 Uhr vor der Sonne. Zwischen 12.10 Uhr und 12.30 Uhr ist dann wieder alles vorbei. Manche Sonnenfinsternis-Fans reisen weit, um das Schauspiel zu sehen. Sie fahren etwa nach Grönland, Sibirien in Russland oder nach China. Von dort aus wird die Sonnenfinsternis nämlich als totale Sonnenfinsternis zu sehen sein. Das heißt, der Mond verdeckt die Sonne ganz und es wird merklich düster auf der Erde.

Der fünfjährige Damian betrachtet durch eine spezielle Schutzbrille die Sonne am Himmel. Spezialbrillen wie diese gibt es meist beim Optiker. Sie sind auch nicht teuer. Ohne so eine Brille darf man auf keinen Fall in die Sonne gucken! Foto: Patrick Pleul

Paulas Nachrichten