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Was versteht man eigentlich unter Jazz?

12.10.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jazz hören wir in Kinofilmen, in Zeichentrick-Serien oder in Musicals. Aber auch im Radio wird er immer wieder gespielt. Oft merken wir dabei gar nicht, dass wir gerade Jazz hören! Vor vielen Jahren war diese Musik so etwas wie unsere Popmusik heute.

Peter Weniger mit seinem Saxofon Foto: Uwe Neumann

Was haben ein Bär und ein Orang-Utan mit einer Musikrichtung namens Jazz zu tun? Ganz einfach: Der Bär heißt Balu und der Orang-Utan wird Louie genannt. Beide sind Figuren aus dem Zeichentrickfilm „Das Dschungelbuch“. Und beide singen darin jeweils ein Lied. Balu tanzt zu „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“. Und Louie schmettert „Oh schubidu. Ich wär’ so gern wie du“. Der Musikstil, in dem die beiden ihre Lieder singen, heißt Jazz.

„Jazz ist eigentlich überall“, sagt Peter Weniger. Der Mann spielt Saxofon und ist selbst ein Jazz-Musiker. Diese Musik gibt es zum Beispiel in Kinofilmen und Zeichentrickserien. Jazz hören wir aber auch immer wieder in Musicals, in der Werbung, im Fernsehen und im Radio. Oft merken wir dabei gar nicht, dass wir gerade Jazz hören.

Doch was ist das eigentlich, Jazz? „Das ist eine schwere Frage. Und jeder, den man fragt, wird eine andere Antwort dazu geben“, sagt Peter Weniger. Man wisse zum Beispiel nicht genau, wo das Wort Jazz eigentlich herkomme oder was es bedeute. „Aber vor ungefähr 80 Jahren war Jazz so etwas wie unsere Popmusik heute“, erklärt der Experte. Diese Musik wurde damals von sehr vielen Leuten gehört. Und berühmte Jazz-Musiker wie Glenn Miller, Benny Goodman oder Louis Armstrong waren damals Popstars, ungefähr so wie Lady Gaga heute.

Jazz genau zu bestimmen, ist auch deshalb so schwierig, weil es viele unterschiedliche Formen gibt. Es gibt Jazzmusik, wo zum Beispiel jemand singt. Manchmal werden auch nur Instrumente gespielt. Und es gibt Jazz, da will man am liebsten die ganze Zeit mit den Fingern schnippen und wild herumtanzen – und dann gibt es wieder ganz ruhigen, fast traurigen Jazz. Aber eines haben die verschiedenen Stile gemeinsam: Sie klingen meist ziemlich cool und lässig.

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