Paulas Nachrichten

Was tun, wenn man sich an

30.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wenn man in der Ostsee oder Nordsee badet, kann man sich schon an einer Feuerqualle wehtun. Genauer gesagt an den Nesselfäden. Das ist in den meisten Fällen nicht schlimm, kann aber ein Weilchen brennen – etwa so, als hätte man eine Brennnessel berührt. Damit der Schmerz möglichst schnell aufhört, sollte man ein paar Tipps beherzigen. „Auf keinen Fall sollte man die Stellen zum Beispiel mit einem Handtuch abrubbeln“, rät Kai Jacobsen von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (kurz DLRG). Denn dann platzen Nesselkapseln auf der Haut, und es brennt wieder.

„Besser ist es, die Flächen leicht mit Salzwasser abzuspülen“, erklärt der Experte. „Und dann muss man die Nesseln austrocknen.“ Dazu kann man vorsichtig nassen Sand auftragen, den man einige Minuten antrocknen lässt. Dann kann man den Sand mitsamt den Nesselfäden mit einer Kreditkarte oder dem Rücken eines Messers abkratzen.

„Noch besser ist es, Rasierschaum auf die schmerzende Stelle zu sprühen und antrocknen zu lassen.“ Der wird dann ebenfalls abgekratzt. Auch die Rettungsschwimmer der DLRG haben in ihren Erste-Hilfe-Taschen für solche Fälle Rasierschaum. „Hinterher kann man die Wunde behandeln wie sonst eine kleine Verbrennung – mit einem Kühlakku oder einfach einem Tuch mit kaltem Wasser. Und wenn die Fläche größer ist, sollte man unbedingt zum Arzt gehen.“

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