Paulas Nachrichten

Warum manche Quallen brennen

27.06.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sie leben im Meer und sehen wunderschön aus. Aber der Kontakt zu Quallen kann sehr unangenehm sein: Nicht weil sie so glibberig sind, sondern weil viele ein Gift tragen, das auf der Haut brennt.

Wehrlos? Das kann man über eine Menge Quallen wirklich nicht sagen. Viele Quallen tragen nämlich ein Gift, das uns Menschen böse wehtun kann. Dabei ist es gar nicht ihr Ziel, uns Schmerzen zuzufügen.

„Quallen fressen teilweise Garnelen oder Fische“, erklärt ein Experte. „Aber diese Tiere sind normalerweise viel schneller, da kommt die Qualle nicht hinterher.“ Deshalb muss die Beute schon bei der ersten Berührung ausgeschaltet werden.

Außerdem bietet das Gift auch Schutz: „Andere Tiere könnten die Qualle zerreißen“, sagt der Fachmann. „Sie besteht ja größtenteils aus Wasser und hat kein festes Skelett.“

Viele Quallen tragen das Gift in ihren dünnen Fangarmen, den Tentakeln. Dort lagert der brennende Stoff in winzigen Kapseln, den Nesselzellen. „Bei der kleinsten Berührung platzen diese Kapseln auf, und heraus springen kleine Harpunen, die sich in der Haut verhaken“, erklärt ein Quallen-Fachmann. In den Harpunen sind kleine Schläuche, durch die das Gift dann in den Körper gelangt. Das alles passiert blitzschnell, im Bruchteil einer Sekunde.

Das kann auch einem Menschen passieren, der beim Schwimmen im Meer eine solche Qualle berührt. Meistens brennt es dann auf der Haut, als würde man eine Brennnessel berühren oder Sonnenbrand haben. Die Stelle wird rot und dick. Und wenn man doch einmal an eine Qualle stößt und die Haut brennt, gibt es einen Trick: Man sollte möglichst schnell trockenen Sand auf die Stelle streuen, sagt ein Quallen-Experte. Der soll das Gift auf der Haut ein bisschen aufsaugen.

An deutschen Küsten häufig, aber harmlos: Ohrenquallen Foto: dpa/lno

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