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Warum es Bundesländer gibt

27.08.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Bundesrepublik Deutschland hat 16 Bundesländer

Kennst du jemanden, der in einem anderen Bundesland wohnt als du? Insgesamt sind es in Deutschland 16 Stück. Dass es die Bundesländer gibt, hat mit einem großen Krieg vor 70 Jahren zu tun: dem Zweiten Weltkrieg.

Deutschland hatte den Krieg im Jahr 1939 begonnen. Es griff mehrere Länder an. Im Jahr 1945 verlor Deutschland den Krieg. Die Sieger waren die USA, Frankreich, Großbritannien und die Sowjetunion. Das war zu dieser Zeit ein großer Staat, den es heute nicht mehr gibt.

Die Sieger übernahmen damals die Kontrolle über Deutschland. Sie teilten das Land unter sich auf: in Besatzungszonen. Die westlichen Gebiete waren von Großbritannien, Frankreich und den USA besetzt – die Gebiete im Osten von der Sowjetunion.

Die Besatzungszeit dauerte von 1945 bis 1949. In dieser Zeit entstanden die meisten westdeutschen Bundesländer, erklärt der Experte Michael Kißener. Vor 70 Jahren, am 23. August 1946, waren es zum Beispiel Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen.

Viele Leute fürchteten damals, dass Deutschland noch einmal so mächtig und gefährlich werden könnte. Besonders Frankreich wollte deshalb, dass Deutschland möglichst zersplittert ist, sagt der Fachmann. Die Politiker dort waren der Ansicht: Je zersplitterter das Land, desto ungefährlicher ist es.

Wie die westlichen Bundesländer heute aussehen, hat auch damit zu tun, wie die Besatzungszonen damals zugeschnitten waren. „Es sind oft in etwa die Gebiete der Besatzungszonen“, sagt Professor Kißener.

Im Osten von Deutschland wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ein neuer Staat gegründet: die Deutsche Demokratische Republik, kurz DDR. Auch dort gab es zuerst einzelne Länder. Aber die Sowjetunion schaffte sie im Jahr 1952 wieder ab. Die ostdeutschen Bundesländer von heute entstanden erst im Jahr 1990. In diesem Jahr wurden die Bundesrepublik Deutschland und die DDR wieder vereint.

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