Paulas Nachrichten

Warten, warten, warten

24.12.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Du wachst morgens auf und merkst gleich: Der Tag fühlt sich irgendwie anders an. So geht es vielen Menschen an Heiligabend. Vor allem mit der Zeit scheint es irgendwie anders zu sein als sonst. Sie will einfach nicht herumgehen. Die Stunden bis zum Abend, bis richtig Weihnachten gefeiert wird, ziiieeehen sich gaaanz langsam dahin. Hier findest du ein paar interessante Tipps, wie du die Wartezeit verkürzen kannst:

Die Zeit austricksen: Die Minuten und Stunden vergehen oft nur zäh, wenn du in sehr kurzer Zeit sehr viel erledigst. Mach es mal umgekehrt. Tricks die Zeit aus und stell einen Rekord im Langsamsein auf: Ziehe laaangsam deine Socken an und aus oder hüpfe laaangsam auf einem Bein von der Küche ins Kinderzimmer und zurück. Stopp die Zeit. Wiederhole den Versuch ein paar Mal. Wie langsam kannst du sein? Das macht besonders viel Spaß, wenn du zum Beispiel gegen deinen Bruder, deine Schwester oder andere antrittst.

Gegen die Zeit reimen: Erfinde einfach ein Gedicht über das Warten auf den Weihnachtsmann. Tipp: Überlege dir zwei Wörter, die sich reimen. Etwa Weihnachtsmann und an. Mach daraus zwei kurze Sätze. Zum Beispiel: Lieber, guter Weihnachtsmann – wann kommst du bloß endlich an? So könnte dein Gedicht anfangen. Dann suchst du neue Reime: etwa Zeit und schneit. Damit bildest du wieder Sätze – bis dein Gedicht fertig ist und ihr anfangt zu feiern.

Mit der Zeit spielen: Bastle ein Uhren-Memory. Dazu schneidest du zum Beispiel aus etwas festerem Tonpapier 24 gleich große Kärtchen aus. Auf je zwei Kärtchen malst du die gleiche Uhr, mit der gleichen Uhrzeit. Zum Beispiel jeweils einen altmodischen Wecker, der elf Uhr anzeigt. Für andere Pärchen kannst du je etwa zwei Armbanduhren oder Ähnliches malen. Wenn du alle Paare fertig hast, mische die Karten und verteile sie verdeckt auf dem Boden. Decke immer zwei auf und versuche, ein Paar zu finden.

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