Paulas Nachrichten

Verwandlung der Schmetterlinge

04.02.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Es ist ein weiter Weg, bis Schmetterlinge zu glitzernden, bunten Tieren werden. Zunächst einmal müssen sich ein Schmetterlings-Männchen und ein Weibchen finden. Die beiden verpaaren sich, und das Weibchen legt danach die Eier.

Das können viele Hundert sein. Oft legen die Schmetterlinge ihre Eier auf immer die gleiche Pflanzen-Sorte. Der Bananenfalter zum Beispiel legt seine Eier nur auf die Bananenstaude – so kam er zu seinem Namen.

Nach einiger Zeit schlüpfen aus diesen Eiern Raupen. Diese Raupen wollen nur eines: fressen, fressen, fressen. In kürzester Zeit vertilgen sie Unmengen von Blättern. Ist eine Raupe fett genug, verpuppt sie sich. Das heißt, sie bastelt sich eine harte Schale. Die nennen Experten eine Puppe. Diese Puppe hängen die Raupen meistens mit einem kleinen Faden an die Pflanze dran. Manche hängen sie frei schwebend an ein Blatt, andere befestigen ihre Puppe wie mit einem Gürtel an einen Ast.

In dieser Puppe bleibt die Raupe eine Zeit lang drin. Bei manchen Arten dauert das nur ein paar Wochen, bei anderen mehrere Jahre! Was in dieser Puppe passiert, nennen Experten Metamorphose. Das heißt: Die Raupe verwandelt sich. Denn nach einer bestimmten Zeit platzt die Puppe auf – und es schlüpft ein Schmetterling heraus. Der entfaltet seine Flügel. Denn die sind meistens noch ein bisschen feucht und zerknittert. Der Schmetterling wartet ein wenig, bis die Flügel hart sind – und fliegt dann los.

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