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Über den Wolken arbeiten Immer alles im Griff haben, das ist das Wichtigste für eine Flugbegleiterin

05.09.2015, Von Alexandra Stober — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Freundlich mit Menschen umgehen. Geduldig Fragen beantworten. Auf die Sicherheit an Bord achten. All das gehört zur Arbeit eines Flugbegleiters.

Das Bild zeigt den Blick aus dem Büro der Flugbegleiterinnen. Manchmal sitzt die Flugbegleiterin in einem Büro, direkt neben dem Rollfeld des Flughafens. „Ich mag den Blick auf die Flugzeuge sehr“, erzählt sie.

BERLIN (dpa). Bei ihrem Job ist Roxana Rosenlöcher Tausende Meter über dem Boden. Trotzdem muss sie nicht schwindelfrei sein. Dafür aber topfit und immer freundlich. Denn die 35-Jährige arbeitet als Flugbegleiterin. „An Bord ist man die ganze Zeit auf den Beinen“, sagt Roxana Rosenlöcher. „Außerdem muss man ständig aufmerksam sein, kann nicht mal kurz zwischendurch abschalten.“

Seit elf Jahren fliegt die Frau aus Berlin kreuz und quer durch Europa und kümmert sich um Fluggäste: Sie serviert Getränke und Essen, beantwortet Fragen und hilft mit dem Handgepäck. „Unsere wichtigste Aufgabe ist es aber, für Sicherheit an Bord zu sorgen“, erklärt Roxana Rosenlöcher. Das bedeutet beispielsweise: Sie kontrolliert vor dem Start, ob die Gepäckfächer richtig geschlossen und alle Passagiere angeschnallt sind. Außerdem erklärt die Flugbegleiterin, wie man sich bei einem Notfall an Bord verhält.

Für ihre Aufgaben hat Roxana Rosenlöcher bei ihrer Fluggesellschaft besonderen Unterricht bekommen. So trainierte sie beispielsweise in Rollenspielen, mit verschiedenen Passagieren klarzukommen. „Natürlich sind auch mal schwierige Gäste dabei, die schon mit schlechter Laune an Bord kommen. Aber ich habe bisher zum Glück jeden besänftigen können.“

Wie man mit Gästen umgeht – damit kannte sich Roxana Rosenlöcher schon vor ihrer Zeit als Flugbegleiterin gut aus. „Ich habe vorher eine Ausbildung zur Hotel-Fachfrau gemacht. Denn ich mag die Arbeit mit Gästen sehr. Aber im Hotel war es mir irgendwann zu langweilig. Fliegen ist viel spannender!“

Bei ihrer Flug-Gesellschaft muss man eine fertige Berufs-Ausbildung haben, wenn man sich bewirbt. Sonst kann man dort nicht Flugbegleiter werden. Das ist so geregelt, damit man später wieder in einen anderen Beruf zurückkehren kann. Denn die Arbeit an Bord machen viele Leute nur einige Jahre, weil sie recht anstrengend ist.

Besonders anstrengend war für Roxana Rosenlöcher ihr allererster Flug. An den erinnert sie sich noch gut. „Ich war sooo nervös und habe prompt einer Passagierin Kaffee über die Kleidung geschüttet. Das war sehr peinlich“, erzählt die Flugbegleiterin. Danach ist ihr so etwas aber nie wieder passiert. Inzwischen hat sie immer alles im Griff – Tausende Meter über dem Boden.

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