Paulas Nachrichten

Toller Drachen zum Selberbauen

31.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Müllsack, ein paar Holzstäbe, Klebeband und ein bisschen Schnur – mehr brauchen Levke und Sönke nicht. Daraus wollen die Zehnjährige und ihr 35-jähriger Vater einen Drachen bauen.

Levke liest erstmal die Bauanleitung. Sönke schaut sich die Zeichnungen an. Es geht los: Zwei Seiten vom Müllsack werden mit einem scharfen Messer aufgeschnitten und die Maße vom Bauplan eingezeichnet. „Ach komm, wir machen das gleich alles ein bisschen größer“, schlägt Sönke vor. „Dann fliegt der Drachen auch besser.“ Aber davon will Levke nichts wissen: „Nee, Papa, wir machen das lieber so wie in der Anleitung!“ Die beiden haben zwar schon mal einen gekauften Lenkdrachen am Strand fliegen lassen, aber noch nie so ein Fluggerät selbst gebaut. Für den Anfang nehmen sie ein einfaches Modell. Der Schlittendrachen geht schnell und fliegt angeblich super.

Schon nach ein paar Minuten haben sie alles aufgezeichnet. Fast alles. „Hmm, wo soll denn jetzt dies Loch da hin?“ fragt Sönke. Levke hat auch keine Ahnung. Die Lösung des Problems verschieben sie auf später. Jetzt soll der ganze Kram erstmal aussehen wie ein Drachen, bevor man ewig über irgendwelche Löcher nachdenkt. Nächster Schritt: Die Holzstäbe werden mit ein paar Streifen Klebeband ordentlich festgeklebt. Oben und unten ragen sie jetzt weit über die Drachenfolie hinaus. So steht das nicht in der Anleitung. „Vielleicht brauchen wir doch noch die ganze Rolle Müllsäcke“, befürchtet Levke. Aber dann stellt sich heraus: die Folie ist schon richtig zugeschnitten, bloß die Stäbe sind zu lang. Sie sollten eigentlich vorher um ein paar Zentimeter gekürzt werden. Das geht mit einer Zange jetzt immer noch. Puh, Glück gehabt!

Also weiter: Die „Waage“ wird angeknotet. Das ist eine Leine zwischen den Flügel-Enden des Drachens. An ihr wird später die Schnur befestigt, mit der man den Drachen in der Hand hält, startet und lenkt.

So – der Drachen ist fertig! Das ging ja fix. „Ääh . . . was ist mit diesem Loch jetzt gewesen?“, fragt Sönke. Ach ja – da war doch noch was. Dabei sieht der Drachen eigentlich schon ziemlich perfekt aus.

„Ich glaube, das Loch ist, damit er besser fliegt“, meint Levke. Nach dem Bauplan schneiden die beiden ein dreieckiges Loch in die Drachenfolie. Mit etwas Extra-Klebeband werden die Ecken verstärkt, damit die Folie dort später nicht aufreißen kann. Levke fällt noch etwas ein. Drachen brauchen natürlich einen Schwanz! Aus einem Müllsack in anderer Farbe schneidet sie zwei breite Streifen aus. Sie klebt die Schwänze unten an die Holzstäbe. Jetzt aber: Fertig ist der sogenannte Sled- oder Schlittendrachen! Arbeitsdauer eine knappe Stunde. Knallroter Drachen mit zwei blauen Schwänzen. Sieht super aus! Ob er auch gut fliegt? Doch Drachen steigen lassen mitten in der Stadt? Kurz vor dem Dunkelwerden? „Ach nee Papa, das lassen wir mal lieber!“, bestimmt Levke.

Levke baut einen Schlitten-Drachen.

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