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Tief tauchen – „Fühle mich wie ein Delfin“

08.11.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ins Meer abtauchen, unter Wasser minutenlang herumschwimmen wie ein Fisch – und das alles ohne Hilfsmittel! Das ist das Hobby von Anna von Boetticher. Als Apnoe-Taucherin kann sie ziemlich lange die Luft anhalten.

„Beim Apnoe-Tauchen ist es ganz wichtig, dass man ruhig bleibt“, sagt Anna von Boetticher. Denn wer aufgeregt ist, verbraucht mehr Luft und muss früher wieder auftauchen. Apnoe bedeutet so etwas wie Atemstillstand. Das hört sich unheimlich an.

Deshalb muss man fürs Apnoe-Tauchen auch ganz lange üben, sonst ist es sehr gefährlich. Denn bei diesem extremen Sport geht es darum, so lange wie möglich unter Wasser herumzuschwimmen – ohne Hilfsmittel, also ohne Luft zu holen.

Im Wasser habe sie sich schon immer wohl gefühlt, erzählt die Frau aus Berlin: „Ich habe schon als Kind immer mit meinem Bruder im Pool das Tauchen geübt.“ Mit Apnoe-Tauchen hat sie aber erst vor fünf Jahren angefangen.

Auf die Idee kam sie, weil sie als Tauchlehrerin arbeitet. Nachdem sie nur drei Monate geübt hatte, brach Anna von Boetticher dann schon die meisten deutschen Rekorde: Sie taucht zum Beispiel mit Flossen tiefer ins Wasser hinunter als jede andere. Ganze 76 Meter!

„Natürlich kann Apnoe-Tauchen auch gefährlich sein“, sagt die 41-Jährige. Einmal hat sie unter Wasser plötzlich einen Krampf in den Beinen bekommen und konnte nicht mehr schwimmen.

Doch sie war – wie immer – zur Sicherheit an einem Seil befestigt, das hoch zu einem Boot führte. Daran hat sich die Profi-Taucherin dann nach oben gezogen. Im Notfall würden sie auch ihre Helfer auf dem Boot an die Oberfläche ziehen. „Man darf Apnoe-Tauchen einfach nie alleine machen.“

Angst hat Anna von Boetticher im Wasser nicht. „Ich finde es einfach toll, wie ich mich im Wasser bewegen kann, nur mit der Kraft meiner Lunge“, sagt die Extremsportlerin. „Ich fühle mich dabei wie ein Delfin.“

Einmal entdeckte sie unter Wasser eine riesige Wasserschildkröte. „Die hat gerade Korallen zermalmt“, erzählt sie.

Die Apnoe-Taucherin hat sie ein wenig beobachtet, dann sind die beiden gleichzeitig nach oben geschwommen, haben Luft geholt und sind wieder ins Wasser getaucht.

„Solche Sachen erlebt man nur beim Apnoe-Tauchen“, schwärmt Anna von Boetticher. „Deshalb ist es so toll.“

Normale Taucher mit Flaschen auf dem Rücken würden die Tiere unter Wasser mit ihren Luftbläschen wahrscheinlich stören.

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