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Tennis in New York, aber nicht bei Regen

09.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Es gießt in Strömen, das Fußballspiel findet trotzdem statt. Bei Tennisprofis läuft es anders. Ihnen bleibt dann nichts anderes übrig, als zu warten – bis der Regen aufhört und die Plätze trocken sind. Wie gerade an den Regentagen bei dem wichtigen Turnier in New York in den USA.

Denn wenn das Wasser vom Himmel schüttet, können Tennisleute draußen nicht spielen. Sogar Nieselregen kann reichen, um sie in die Umkleide zu schicken. Laufen wird dann nämlich zur Gefahr. Der Platz wird glitschig, der Tennisspieler rutscht, etwa ein Muskel ist dann leicht gezerrt. Außerdem leiden die Bälle und die Schläger, wenn sie nass werden. Bälle können fusselig und zum Beispiel schwer werden, weil sich der Filz mit Wasser vollsaugt.

Einige Tennisspieler in New York sind von der Warterei schon genervt. Der Regen macht es unberechenbar, wann sie für ihre Partien auf den Platz müssen. So kann es zum Beispiel sein, dass sie sich mehrmals aufwärmen. Weil es immer mal wieder so aussieht, als könnte es gleich losgehen. Und dann können sie sich doch wieder im Aufenthaltsraum oder anderswo die Zeit vertreiben.

Auch für die Zuschauer und Veranstalter ist Regen ärgerlich. Die Fans haben sich teure Karten gekauft, und dann bekommen sie vielleicht nichts zu sehen. Die Veranstalter müssen den Turnierplan neu aufstellen. Bei anderen großen Turnieren schützt deswegen ein bewegliches Dach zumindest ein Feld. Doch ein Dach zu bauen ist teuer.

In New York gibt es noch keines. Die Tennisleute können bei Regen nur auf besseres Wetter hoffen. Hört der Regen auf, arbeiten fleißige Helfer daran, dass die Plätze schnell wieder trocken werden. Sie gehen zum Beispiel mit Abziehgeräten über den Platz und schieben das Wasser zur Seite.

Ein Zuschauer steht im Arthur Ashe Stadion bei Regen, US Open, Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA. Foto: EPA/JASON SZENES

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