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Super schwimmen und surfen

09.01.2016, Von Oliver Noffke — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Henry ist Rettungsschwimmer in Australien

Vor sieben Jahren fing Henry an. Heute ist der Junge ein super Schwimmer. Henry lernt, Menschen aus dem Meer zu retten. Nicht bei uns an der Nordsee, sondern am Pazifik in Australien.

Teilnehmer eines Kurses für Rettungsschwimmer machen an einem Strand in Sydney, Australien, bei einer Übung mit. Das ist zum Glück nur eine Übung. Rettungsschwimmer müssen aber üben, wie man mit einer Trage richtig umgeht. Foto: Oliver Noffke

SYDNEY (dpa). Mit festem Blick schaut Henry auf die Wellen. Er hat eine gelbe Badekappe auf und ein Schwimm-Shirt in leuchtendem Pink an. An seiner rechten Hand hält er ein dickes Surfbrett.

Ein Pfiff ertönt. Sofort sprintet Henry mit seinen Freunden über den Strand ins Wasser. Als er hüfttief im Meer steht, springt er mit einem großen Satz auf das Surfbrett und paddelt durch die Wellen.

Henry schwimmt schon seit dem fünften Lebensjahr

Henry ist zwölf Jahre alt und lebt in Australien. Er gehört zu den Nippers. So nennt man in seiner Heimat Kinder, die in einem Verein für Rettungsschwimmer trainieren. Henry gehört bereits zu den ältesten. Angefangen hat er im Alter von fünf. „Mittlerweile bin ich ein richtig guter Schwimmer geworden“, sagt der Junge. Henry liegt auf seinem Surfbrett und paddelt durch die Brandung. In etwa 100 Meter Entfernung schwimmt eine kleine Boje. Als er diese erreicht hat, wendet er. Henry wechselt die Position. Nun kniet er auf dem Surfbrett. Er beugt sich nach vorn und schaufelt mit beiden Armen das Wasser weg. Dann erwischt er eine Welle und surft auf ihr zurück zum Strand.

Im Frühjahr und Sommer trainiert Henry mehrmals die Woche, weit weg von uns am Strand von Bondi in Sydney. Das ist eine Großstadt in Australien.

Neben dem Rettungsschwimmen lernt Henry Wellenreiten mit einem Surfbrett ohne Segel. Durch die Kurse ist er ein besserer Surfer geworden.

Heute sind die Wellen besonders hoch und brechen unter lautem Getöse zusammen. Das ist zwar gut für Surfer, aber gefährlich für Badegäste. Deshalb passen die erwachsenen Rettungsschwimmer an diesem heißen Tag besonders gut auf.

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