Paulas Nachrichten

Suchmaschinen für Kinder

30.03.2013, Von Julia Lutzeyer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Junge Internetsurfer brauchen weder Google oder Yahoo noch Bing

 

Wer von euch im Internet recherchiert, also nach bestimmten Begriffen sucht, kennt das: Bei Google, Yahoo, Bing und anderen Suchmaschinen tauchen oft lästige Werbeanzeigen, grausame und nervige Bilder auf oder man landet auf Seiten, auf denen Leute fiese Sprüche ablassen. Das passiert garantiert nicht oder nur sehr selten, wenn ihr Suchmaschinen benutzt, die extra für Kinder gemacht sind.

Dazu gehört die 1997 gegründete erste Kindersuchmaschine in deutscher Sprache www.blinde-kuh.de. Sie wurde vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Und dann gibt es auch noch www.fragfinn.de, www-helleskoepfchen.de, www.internet-abc.de, www.loopilino.com, kindersuchmaschine.net und andere Angebote. Hier haben die Betreiber eine Vorauswahl bei den zu durchsuchenden Seiten getroffen. Die Suchmaschine von Helles Köpfchen durchforstet zum Beispiel nur Homepages, die auch für Kinder gemacht sind – darunter Geolino, Logo, Kindernetz und auch Pauls Homepage von den Kinder-Nachrichten. Die findet ihr unter www.kinder-nachrichten.de. Auf manchen Kinderseiten wie etwa www.kindernetz.de vom Fernseh- und Radiosender des Südwestrundfunks kann man nur nach Begriffen stöbern, die entweder auf der SWR-Homepage Kindernetz oder auf den Kinderseiten der ARD zu finden sind. Da dort aber sehr viele Infos hinterlegt sind, kann sich eine Suche durchaus lohnen. Und wer etwas über Politik wissen will, der schaut am besten bei www.hanisauland.de nach. Diese Kinderseite wird nämlich von der Bundeszentrale für politische Bildung betreut.

Kindersuchmaschinen finden nicht nur Stoff, der sich für Kinder auch eignet. Sie haben noch einen wichtigen Vorteil: Weil die Betreiber wissen, dass man sich auch mal vertippt, spucken ihre Programme oft selbst dann passende Hinweise aus, wenn ein Suchwort falsch geschrieben ist. Dennoch ist es ratsam, das Suchwort richtig zu schreiben.

Ob etwas groß oder klein geschrieben wird, darf im Internet außer Acht gelassen werden. Besser, als einen ganzen Satz in die Suchzeile zu tippen, ist es, nur die wichtigsten Schlagworte einzugeben. Wenn du dich zum Beispiel dafür interessierst, was Löwen fressen, tippst du ein: „Löwe + Nahrung“. Durch das Pluszeichen wird dann nach Internetseiten gesucht, die sowohl das Wort „Löwe“ als auch „Nahrung“ enthalten.

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Ein Schaf als Mähmaschine

BERLIN (dpa). Wenn du nächstes Mal Schafe siehst, guck doch mal, ob du ein Rhönschaf entdeckst. Diese Tiere erkennst du an ihrem schwarzen Kopf. Hörner haben sie nicht. Hinter den Ohren beginnt die weiße Wolle. Ihr Körper ist lang und kräftig.

Rhönschafe sind sehr selten. Sie wären sogar…

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