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Spannende Jagd im Schloss

20.10.2012, Von Tanja Liebmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kein Wunder, dass „Schnappt Hubi!“ von Steffen Bogen zum Kinderspiel des Jahres 2012 gekürt worden ist. Hier können die Spieler richtig mitfiebern und sich gemeinsam auf die Jagd nach dem Schlossgespenst machen.

Wo hat sich Hubi versteckt? Wird er entwischen? Lässt er sich einkreisen? Lauter spannende Fragen. Hinzu kommt, dass die Spielfiguren – Hasen und Mäuse – in einem dreidimensionalen Spukhaus unterwegs sind und von einem elektronischen Zauberkompass Hinweise bekommen. Die Sprachausgabe des Geräts ist sehr gut, und dank der intelligenten Technik gleicht keine Spielrunde der anderen.

In der ersten Phase des Spiels geht es darum, das Spukhaus zu erkunden und eine Zaubertür aufzuspüren. Jeder Spieler bekommt eine Spielfigur zugeteilt. Die Figuren starten jeweils in den Eckräumen des Spielplans. Von dort aus geht es entweder senk- oder waagerecht in die anderen Räume des Spukhauses hinein – nie jedoch diagonal. Die Richtung, in die die Figur ziehen soll, gibt der Spieler per Tastendruck auf dem Kompass ein. Daraufhin „sagt“ das Gerät, ob in dieser Richtung eine Mauer oder ein freier Durchgang ist.

Außerdem gibt es Wände mit Hasenfenstern, durch die es nur Hasenfiguren schaffen, sowie Wände mit Mauseloch, durch die nur Mäuse hindurchkommen. Je nach Ansage steckt der Spieler das jeweilige Wand-Element auf den Spielplan und es entstehen kleine Räume mit detailreich und liebevoll illustrierten Wandbildern. Ist die Zaubertür gefunden und von den Spielern geöffnet worden, geht es in der zweiten Phase des Spiels auf die Jagd nach Hubi, dem Schlossgespenst.

Hilfe bekommen die Spieler auch hier wieder von dem elektronischen Zauberkompass. Wichtig ist, dass alle Spieler gut auf die Hinweise aus dem „sprechenden“ Gerät achten. „Schnappt Hubi!“ ist nämlich ein kooperatives Spiel: Nur gemeinsam kann es gelingen, das Schlossgespenst zu fangen, denn erst, wenn zwei Spielfiguren im gleichen Raum wie Hubi stehen, ist das Gespenst besiegt.

Schön ist, dass an dem elektronischen Zauberkompass drei unterschiedliche Schwierigkeitsstufen eingestellt werden können. Bei der ersten Stufe besteht für die Spieler kein Zeitdruck, Hubi bewegt sich langsam und es muss nur eine Zaubertür geöffnet werden. Bei der zweiten Stufe sind es schon zwei Zaubertüren, und es besteht ein leichter Zeitdruck. Bei der dritten Stufe ist Hubi sehr rasch unterwegs, drei Zaubertüren müssen geöffnet werden und man hat einen spürbaren Zeitdruck, denn Hubi muss unbedingt vor Mitternacht festgesetzt werden. Gelingt dies nicht, haben alle Spieler gemeinsam verloren. Doch egal: „Schnappt Hubi!“ fasziniert meist so stark, dass die Kinder lange Zeit nicht ans Aufhören denken – und irgendwann schreien dann alle laut „Juhuu!“, „Geschnappt!“ und „Sieg!“.

„Schnappt Hubi!“ von Ravensburger, zwei bis vier Spieler ab fünf Jahren, 15 bis 30 Minuten, circa 40 Euro

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