Paulas Nachrichten

So wird unsere Haut von der Sonne braun

25.07.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wusstest du, dass sich unser Körper auch selbst gegen die Sonne schützt? Er benutzt einen speziellen Farbstoff gegen die schädlichen Strahlen der Sonne. Diese Strahlen nennt man abgekürzt UV-Strahlen. Der Farbstoff heißt Melanin. Er wird in besonderen Farbzellen der Haut gebildet.

Mit Sonnencreme gut einschmieren und viel im Schatten aufhalten – dann gibt’s auch keinen fiesen Sonnenbrand. Foto: Britta Pedersen

Das Melanin gibt es in einer braun-schwarzen Form und in einer gelblich-roten Variante. Dunkles Melanin schützt besser gegen UV-Strahlen als helles Melanin. Deshalb bekommen Menschen mit heller Haut schneller einen Sonnenbrand. Sie besitzen nämlich mehr gelblich-rotes Melanin. Dunkelhäutige Menschen haben dagegen mehr braun-schwarzes Melanin in ihrer Haut und sind besser geschützt.

Forscher haben herausgefunden: Die Teilchen des Farbstoffs schirmen den Körper ab. Wie winzige Schilde schützen sie ihn vor den UV-Strahlen der Sonne. Deshalb bildet der Körper umso mehr dunkles Melanin, je länger wir in der Sonne sind – die Haut wird brauner.

Doch dieser Schutzschild allein reicht nicht aus: Gegen Sonnenbrand müssen wir uns zusätzlich mit Sonnencreme einreiben. Ab und zu ein Päuschen im Schatten ist auch nicht schlecht. So muss unser Körper nicht allein rackern.

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