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So schleckt die Schnecke

19.08.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Häuschenschnecken wie die Weinbergschnecke sind anders

Langsam, langsam! Ohne Eile kriecht diese Schnecke über eine Pflanze. Die meisten Gärtner stört das nicht.

Die Weinbergschnecke frisst besonders gerne welke Pflanzen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Denn die Weinbergschnecke nimmt ihnen etwas Arbeit ab. Sie frisst am liebsten welke Blätter.

Dafür braucht sie keine Zähne, wie wir sie kennen. Sie hat eine Radula. So nennen Fachleute die raue Schnecken-Zunge mit winzigen Zacken.

Diese Zunge funktioniert so ähnlich wie eine Käsereibe. Damit raspeln Schnecken winzige Teile der Blätter und Stängel ab.

Weinbergschnecken fressen auch Nacktschneckengelege

Die Weinbergsschnecke raspeln am liebsten weiche welke Pflanzenteile ab; doch mitunter verspeist sie auch sehr zur Freude eines jeden Gärtners die Eiergelege von Nacktschnecken.

Die Nacktschnecken passen den Gärtnern nämlich überhaupt nicht. Sie fallen lieber über frische, knackige Blätter her. Oft kriechen die schleimigen Tierchen nach einem Regenschauer hungrig aus dem Gebüsch und schlemmen Blätter vom Stängel.

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