Paulas Nachrichten

So ging es los mit Graffiti

03.01.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auf Stromkästen, Hauswänden oder Zügen – Graffiti sieht man fast überall. Mal als riesige Comic-Figur, mal als drei kleine Buchstaben, die jemand schnell auf einen Briefkasten gekritzelt hat. Manche Leute sagen: Graffiti verschandeln die Stadt.

Andere finden sie toll – so wie Laurens Keil. Er malt selbst, meistens auf Leinwände. Laurens ist 36 Jahre alt und hat seine eigene Künstlerwerkstatt in Berlin. In der hängen viele bunte Bilder. Laurens bringt sogar Menschen bei, wie man ein Graffiti malt. Man kann bei ihm einen richtigen Kurs besuchen. „dpa-Nachrichten für Kinder“ hat der 36-Jährige Interessantes über Graffiti erzählt.

Was ist denn eigentlich Graffiti?

„Das Wort Graffiti kommt eigentlich aus dem Italienischen. Es bedeutet so viel wie Gekratztes. Denn ganz früher haben Menschen Bilder und Buchstaben in die Wände geritzt. Graffiti sind Schriftzüge oder auch Bilder. Meistens werden Graffiti mit Sprühdosen oder Filzstift aufgemalt.“

Und woher stammen Graffiti?

„Ursprünglich aus der Stadt New York. Da hat einer mal damit angefangen, überall seinen Namen und seine Postleitzahl an Wände zu kritzeln. Und irgendwann haben das viele andere nachgemacht. Mittlerweile ist es aber eine richtige Kunst geworden. Für Graffiti-Bilder bezahlen manche Menschen viel Geld.“

Wie bringt man Leuten bei, ein tolles Graffiti zu malen?

„Im Graffiti-Kurs verteile ich zunächst einmal Blöcke und Stifte an alle. Dann wird geübt, wie man Graffiti-Bilder entwirft. Ich zeige den Leuten zum Beispiel, wie man Buchstaben schöner gestalten kann. Etwa dadurch, dass sie aussehen, als würden sie aus der Wand herauskommen. Dann werden Fremdwörter gepaukt: Graffiti hat ja ein bisschen seine eigene Sprache. Das ganze Bild, das am Schluss auf der Wand ist, heißt zum Beispiel Piece. Und dann geht’s an eine große Leinwand. Da malen die Kursteilnehmer ihr selbst entworfenes Bild hin. Ganz wichtig dabei ist, dass man als Gruppe malt und nicht jeder für sich alleine. So wie in einer echten Graffiti-Gruppe.“

Laurens Keil zeigt in Berlin ein Graffiti. Foto: Maria Rossbauer

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Ein Schaf als Mähmaschine

BERLIN (dpa). Wenn du nächstes Mal Schafe siehst, guck doch mal, ob du ein Rhönschaf entdeckst. Diese Tiere erkennst du an ihrem schwarzen Kopf. Hörner haben sie nicht. Hinter den Ohren beginnt die weiße Wolle. Ihr Körper ist lang und kräftig.

Rhönschafe sind sehr selten. Sie wären sogar…

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