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So baut ihr eine Igelburg

27.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In der kalten Jahreszeit halten Igel Winterschlaf. Und dazu brauchen sie einen passenden Ort: Der soll sie vor Feinden schützen sowie vor Kälte und Feuchtigkeit. Gern überwintern die stachligen Tiere unter Haufen von Laub oder dünnen Zweigen. Aber ihr könnt ihnen auch ein gemütliches Häuschen aus Steinen bauen: eine Igelburg.

Dafür sucht ihr eine ruhige schattige Stelle im Garten. Dort legt ihr einen viereckigen Rahmen aus Steinen zusammen: Die Seiten sollten etwa 30 Zentimeter breit und hoch sein – also wie ein langes Lineal. Obendrauf kommt eine Abdeckung, zum Beispiel eine alte Gehweg-Platte. Natürlich braucht die Burg auch einen Eingang, durch den ein Igel passt: Der sollte etwa halb so breit und hoch sein wie die schmale Seite eines DIN-A4-Blattes – rund zehn Zentimeter.

Nun dichtet ihr das Häuschen etwas ab, damit der Wind nicht durchpfeift und kein Wasser hereinläuft. Auf das Dach könnt ihr zum Beispiel Zweige, Äste oder Grasbüschel packen, damit es im Inneren nicht so kalt wird. Damit sich der Igel in seiner Burg schön einkuscheln kann, baut ein Nest aus trockenem Laub oder Stroh. Wenn der Igel sich wohlfühlt, bleibt er dort vielleicht auch in der warmen Jahreszeit – mitsamt seinem Nachwuchs.

Mit der langen, spitzen Nase, den kurzen Beinen und ihren Knopfaugen sehen die Tiere lustig aus. Doch zum Schmusen eignen sich Igel wegen ihrer Stacheln nicht. Ein ausgewachsener Igel hat viele Tausend Stück davon. Sie helfen ihm, sich bei Gefahr zu schützen. Dazu rollt sich der kleine Kerl ein und sieht dann aus wie eine stachelige Kugel.

Igel sind im Garten als Mitbewohner sehr beliebt. Vielleicht weil sie dort auch nützlich sind: Sie fressen viele Schnecken weg, die sonst Blumen und Salate zerstören. Doch auch Käfer, Regenwürmer und Spinnen stehen auf dem Speiseplan der Igel – Obst und Gemüse dagegen eher nicht.

Ein junger Igel durchstreift das Freigehege eines Tierheimes. Foto: Patrick Pleul/lby

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