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Schwimmen muss gelernt sein

10.06.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mindestens jeder zweite Grundschüler kann nicht richtig schwimmen

Du planschst gerne, kannst aber nicht so gut schwimmen? Oder kennst du vielleicht jemanden, bei dem das so ist? Gut möglich – denn das geht vielen Kindern in Deutschland so.

Rein in den See! Wer dann schwimmt, merkt schnell: An manchen Stellen ist es im Wasser wärmer als an anderen. Foto: Julian Stratenschulte

(dpa) Fachleute fanden gerade heraus: Ungefähr jeder zweite Grundschüler kann nicht richtig schwimmen. Das müsse sich ändern, finden die Experten. Denn im Wasser gibt es viele Gefahren: In Seen, Flüssen oder im Meer etwa kann das Wasser schnell tief werden.

Dann muss man schwimmen können, um nicht unterzugehen. In Flüssen oder im Meer gibt es auch immer wieder Strömungen. Diese können Badende erfassen und dann weit hinaus abtreiben.

Dann muss man die weite Strecke auch wieder sicher zurückschwimmen können.

Es reicht nicht, sich über Wasser halten zu können

Für geübte Schwimmer sind diese Dinge meist kein Problem. Darum sollten auch Kinder schon früh längere Strecken gut schwimmen können, sagen die Fachleute. „Es reicht nicht, sich über Wasser zu halten“, sagte einer der Experten.

Viele Kinder lernen das Schwimmen in der Schule. Doch es gibt auch Schwimmkurse, zum Beispiel in Schwimmbädern. Dabei bekommen die Schwimmer Auszeichnungen. Wer etwa vom Beckenrand springen, 25 Meter schwimmen und einen Gegenstand aus einem schultertiefen Wasser fischen kann, kriegt das Seepferdchen. Trainiert man weiter, gibt es verschiedene weitere Schwimmabzeichen – in Bronze, Silber und Gold.

All die Abzeichen reichen allerdings immer noch nicht. Denn: Wer richtig gut schwimmen können will, muss auch regelmäßig üben.

Kaltes Wasser, warmes Wasser

Vielleicht ist dir das beim Baden in einem See auch schon aufgefallen: Oben fühlt sich das Wasser angenehm warm an – und etwas weiter unten ist es eiskalt. Aber woran liegt es, dass das Wasser im See nicht überall dieselbe Temperatur hat?

Das liegt an etwas, das sich Temperatur-Schichtung nennt. Kaltes Wasser hat eine größere Dichte als warmes Wasser. In einem Gewässer schwimmt warmes Wasser also oben und kaltes Wasser weiter unten. Man kann sagen: Das kalte Wasser ist schwerer als das wärmere. Für gewöhnlich durchmischen sich die Wassermassen nach und nach.

Im Sommer erwärmt die Sonne die Oberfläche des Wassers. In kleineren Gewässern geschieht das recht schnell. Schneller, als der Wind das Wasser gleichmäßig durchmischen kann. Der Dichte-Unterschied zwischen dem Warmen und dem Kalten wird durch das rasche Erwärmen zu groß. So sammelt sich oben die warme Wasserschicht, die sich nicht mehr mit der unteren vermischt. Und das kann man deutlich spüren, wenn man durch eine warme und eine kalte Wassermasse gleichzeitig schwimmt.

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Hallo, liebe Kinder,

in dieser Woche hat ja sogar manchmal die Sonne gescheint. Deshalb wollte ich wieder einmal bei meinen Entenkumpels am Neckar vorbeigucken. Besonders gerne gehe ich da runter zur Steinachmündung. Ich bin ganz lustig da runter gewatschelt. Ich habe ein lustiges Liedchen…

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