Paulas Nachrichten

Schulfrei nach der Mondlandung

11.02.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„An die erste Mondlandung kann ich mich genau erinnern“, sagt der Weltraum-Fachmann Ralf Jaumann. „Die hat mir ein Schulfrei beschert.“ Das war im Jahr 1969: Astronauten aus den USA landeten auf dem Mond, gingen dort spazieren und sammelten Steine ein. Das Raumschiff hieß Apollo 11.

Ralf Jaumann war damals 15 Jahre alt und ging auf ein Internat. „Die Mondlandung wurde abends im Fernsehen übertragen, aber unser Schulleiter war sehr streng – wir durften nicht schauen“, erzählt er. Aber am nächsten Tag merkte der Direktor, wie bedeutend das Ereignis war. „Darum durften wir alle in der Aula die Wiederholung im Fernsehen gucken“, sagt Ralf Jaumann. Damals ahnte er nicht, wie wichtig der Mond mal für ihn sein würde.

Heute ist er 58 Jahre alt und Experte für den Himmelskörper. Während seines Studiums beobachtete er den Mond wochenlang durch ein spezielles Fernrohr. Das stand in den Bergen auf Hawaii – einer Inselgruppe im Pazifik, die zu den USA gehört. „Ich habe tagsüber geschlafen und nachts vor dem Teleskop gesessen.“ Den Mond hat er dabei ins Herz geschlossen. Würde ihm jemand die Chance geben, dorthin zu fliegen: „Dann wäre ich sofort dabei!“, sagt er.

Der US-Astronaut Edwin Aldrin wird von seinem Kollegen Neil Armstrong (im verspiegelten Visier zu erkennen) bei seinen ersten Schritten auf dem Mond fotografiert. Foto: NASA

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