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Schüler als Erfinder: ein Schaukelpferd mit Motor

22.03.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Erfindung von Noah Albers und Florian Berg sieht auf den ersten Blick aus wie ein normales Schaukelpferd. Aber dann schmeißt Noah den Motor an – und das Schaukelpferd bewegt sich von ganz alleine vor und zurück.

Es ist die erste Erfindung der beiden Zehnjährigen. Auf die Idee kamen sie in einer Tüftler-Gruppe in der Schule. „Unser Betreuer in der AG hat uns von dem Problem erzählt, dass Mütter und Väter ihre Kinder anschubsen müssen“, erzählt Noah. Das wollten die Schüler ändern. Mit ihrem Schaukelpferd mit Motor sind Noah und Florian vor einigen Wochen beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“ in Dortmund in Nordrhein-Westfalen angetreten. Sie belegten einen ersten Platz. Sie sind jetzt eine Runde weiter und dürfen beim Landeswettbewerb am 7. und 8. Mai in Bochum mitmachen. Noah und Florian haben fünf Monate an ihrem Projekt gearbeitet, manchmal sogar während des Unterrichts. „Das war ziemlich praktisch“, erzählt Noah. Zuerst haben die beiden Jungs einen Ventilator als Motor ausprobiert. Damit schaukelte das Pferdchen aber viel zu schnell. „Da wäre dem Kind schwindelig geworden.“ Glücklicherweise hatte dann ein Mitschüler eine gute Idee: „Wir haben von ihm den Tipp gekriegt, einen Scheibenwischer-Motor zu nehmen“, sagt Noah. Also machten sich Noah und Florian auf zum Schrottplatz. Dort bekamen sie sogar zwei solcher Motoren. Das war auch gut so. Denn ein Motor ging beim Experimentieren kaputt. Die beiden Jungen machten einen Fehler – und dann gab’s am Motor eine dicke Rauchwolke. Mit dem zweiten Scheibenwischermotor lief es dann aber ziemlich gut: Der Motor stößt das Pferdchen sieben bis acht Mal pro Minute ab. Es wackelt also immer schön hin und her. Die jungen Erfinder haben aber nicht nur an das Kind, sondern auch an die Eltern gedacht. Damit der Fußboden zu Hause nicht zerkratzt wird, montierten sie ein kleines Rad unten an den Bügel vom Schaukelpferd. Das stößt das Schaukelpferd immer wieder vom Boden ab. Bisher haben Noah und Florian noch keine Kinder auf das Pferd gesetzt, sondern nur eine Puppe, die etwa so viel wie ein Kind wiegt. „Aber das soll sich bald ändern“, sagt Florian. Und vielleicht gibt es die Erfindung ja tatsächlich bald zu kaufen – das haben sich die beiden Zehnjährigen zumindest vorgenommen.

Die beiden Fünftklässler Noah Albers (links) und Florian Berg vom Phoenix-Gymnasium in Dortmund mit ihrer Erfindung, dem Schaukelpferd mit Antrieb. Damit kamen die beiden Jungs beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“ in Dortmund auf den ersten Platz. Foto: Katharina Heimeier

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