Paulas Nachrichten

Schiffe aus Knochen aus düsteren Zeiten

03.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Irre sehen die geschnitzten Schiffsmodelle aus: Man sieht die Verzierungen der Segelschiffe, die unzähligen Masten oder die Beiboote und Kanonen. Das Besondere an diesen Schiffsmodellen ist: Sie sind aus Knochen geschnitzt, aus abgenagten Tierknochen, um genau zu sein. Gemacht wurden die „Knochenschiffe“ von gefangenen Seeleuten vor etwa 200 Jahren. Nur etwa 300 Knochenschiffe sind bislang auf der ganzen Welt bekannt. Die größte Sammlung gibt es in Hamburg. Dort stehen 32 Schiffsmodelle in einem Museum. Viele der Schiffe wurden von französischen Seeleuten geschnitzt, die von den Engländern im Krieg gefangen genommen worden waren. Das Schnitzen half den Gefangenen, die düstere Zeit in ihren Zellen zu überstehen. Sie fertigten die Schiffe meist aus Rinder- oder Schafsknochen an, die von ihren mageren Essensportionen übrig geblieben waren. Oft arbeiteten mehrere Gefangene zusammen an einem Schiff. Jeder schnitzte bestimmte Teile. Die Schiffe waren ziemlich begehrt. Deswegen konnten die Gefangenen sie gegen besseres Essen eintauschen. Einige Kapitäne bezahlten den Gefangenen sogar Geld für ein Schiffsmodell. Viel Geld bringen die Modelle auch heute noch ein: Sammler zahlen Tausende Euro dafür. Foto: Christian Charisiusa

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Abwärts rutschen in der Badewanne

STOO (dpa). Juchu! Es geht den Berg runter, und zwar schnell! Doch dieses Mal nicht auf Skiern oder einem Schlitten, sondern in einer Badewanne!

So ein verrücktes Rennen konnte man am Wochenende in den Bergen in unserem Nachbarland Schweiz sehen. Dort sausten verschiedene Teams in…

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