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Schauspieler Oskar schrumpft seine Lehrerin

19.12.2015, Von Britta Schultejans — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Für die Dreharbeiten zum Film fehlte Oskar Keymer zwei Monate in der Schule

Oskar ist zwölf Jahre alt – und schon ein richtiger Schauspieler. Seit Donnerstag ist er in einem Kino-Film zu sehen. Es geht um eine fiese Lehrerin, die plötzlich winzig wird.

Die Kinderdarsteller Oskar Keymer (Felix Vorndran) und Lina Hüesker (Ella) posieren bei den Dreharbeiten zum Kinofilm „Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft“ in einem Klassenzimmer vor einer Tafel. Diese beiden Schüler sind Schauspieler. Foto: Horst Ossinger/dpa

MÜNCHEN. Oskar Keymer war zwei Monate nicht in der Schule. Er war aber nicht krank. Der Zwölfjährige hat in einem Film mitgespielt. Der heißt „Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“ und kam am Donnerstag in die Kinos. Oskar spielt den Jungen Felix, der neu an die Schule kommt. Irgendwie schafft er es, dass die nervige Frau Schmitt-Gössenwein plötzlich schrumpft. Im Interview erzählt Oskar von den Dreharbeiten – und was er selbst tun würde, wenn er so klein wäre.

Was würdest du machen, wenn du ein paar Stunden auch so klein wärst?

Oskar Keymer: „Angst haben erst mal! Die Chance besteht ja, dass man zertreten wird. Wahrscheinlich würde ich auch – wie im Film – auf einen Rucksack aufspringen und hoffen, dass mir jemand hilft.“

Wäre denn auch etwas cool daran, so klein zu sein?

Oskar Keymer: „Vielleicht könnte ich dann mal im Lehrerzimmer Mäuschen spielen.“

Was würdest du machen, wenn du einen Tag die Chance hättest, Lehrer zu sein?

Oskar Keymer: „Gute Frage . . . Ich würde wahrscheinlich einen Ausflug machen – ins Kino.“

Im Film geht es darum, dass der Spaß an der Schule verloren geht. Gibt es etwas, was Lehrer da besser machen könnten?

Oskar Keymer: „Vielleicht nicht so viele Klassenarbeiten schreiben lassen. Bei mir in der Schule schreiben wir in jedem Hauptfach in jedem Halbjahr drei Klassenarbeiten. Vielleicht könnte man den Lernstoff etwas entspannter angehen.“

Wie klappt das, den Filmdreh und die Schule unter einen Hut zu kriegen?

Oskar Keymer: „Bei diesem Film war es so, dass ich wirklich zwei Monate gefehlt habe. Dann habe ich das am Wochenende nachgearbeitet. Aber mit einem Nachhilfelehrer. Sonst hätte ich das nicht geschafft.“

Wie finden es deine Freunde, dass du zwei Monate aus der Schule verschwinden darfst?

Oskar Keymer: „Die meisten finden das, glaube ich, ganz cool. Es ist aber zum Glück auch kein großes Thema. Das ist eben mein Hobby. Die einen gehen schwimmen und ich gehe einen Film drehen.“

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