Paulas Nachrichten

Salz und Lithium

18.06.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kostbarkeiten aus dem Salar de Uyuni

Der Salar de Uyuni in Bolivien ist die größte Salzwüste der Erde. Kann man das Salz dort eigentlich essen?

„Ja, das kann man. Gerade erst habe ich damit gekocht“, sagt der Experte Robert Sieland.

Gekauft hat er das Salz an dem Ort Colchani, in der Nähe der Salzwüste. „Dort leben sehr arme Salzbauern. Sie bauen das Salz ab und verkaufen es.“

Die Bauern kratzen Salz in der Salzwüste zu kleinen Haufen zusammen. „So kann Wasser ablaufen, das die Poren der festen, weißen Salzkruste füllt. Und das Salz kann trocknen“, erklärt Robert Sieland.

Dann wird es mit Lastwagen abtransportiert. „Die Salzbauern fügen noch Jod hinzu und packen es ab.“

Doch nicht nur für Salz interessiert man sich im Salar de Uyuni. Sondern auch für Lithium. Mit diesem Stoff lassen sich Batterien herstellen, die besonders gut Energie speichern können. Solche Batterien braucht man zum Beispiel für Elektroautos.

In den Poren der Salzkruste ist Salzwasser. In diesem Salzwasser befindet sich das Lithium. In einiger Zeit will man Lithium dort in großen Mengen abbauen. Das finden aber nicht alle Leute gut. Viele befürchten, dass dadurch die einmalige Landschaft der Salzwüste zerstört wird.

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Kleiner Panda hat jetzt einen Namen

TOKIO (dpa). Noch ist das Panda-Baby klein und tapsig. Kein Wunder, es kam ja auch erst im Juni auf die Welt. Jetzt hat es endlich einen Namen: Shan Shan heißt das Bärchen. Übersetzt bedeutet der Name so viel wie „Süßer Duft“.

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