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Ruhrpott-Deutsch: Wat is los?

07.02.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wir stellen dir einige bekannte Dialekte vor. Heute: Ruhrpott-Deutsch.

BERLIN (dpa). Käthe ruft aus dem Fenster: „Ey, hömma!“ Günni, draußen und ein Stück entfernt: „Wat?“ Käthe: „Komma bei mich bei!“ Käthe möchte, dass Günni zu ihr kommt. Und wo könnte es so ein Gespräch geben? Im Ruhrgebiet. Manche Leute nennen das Gebiet auch Ruhrpott – oder einfach nur Pott. Experten sagen: Ein richtiger Dialekt ist das Ruhrpott-Deutsch nicht. Aber es gibt einige Eigenheiten. Beim Gespräch von Käthe und Günni werden ein paar deutlich: Zwei Wörter werden einfach zu einem Wort gemacht und der letzte Buchstabe weggelassen: „Hör mal“ wird zu „hömma“ und „Komm mal“ zu „komma“. Außerdem sagt man nicht „das“ und „was“, sondern „dat“ und „wat“. Diese Art zu reden hört man eher nicht in Büros und Geschäften. Die Leute sprechen vor allem im Alltag so: an der Pommesbude, im Stadion – oder am Büdchen.Am Büdchen kauft man zum Beispiel Süßigkeiten, belegte Brötchen und Getränke. Zu so einem Kiosk gehen manche Leute auch zum Quatschen – besonders vor oder nache Maloche. Das heißt: vor oder nach der Arbeit. Hauptsache, man kleckert sich nicht die Buchse voll, also die Hose.

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